Mo., 19.06.2017

Städtefreundschaft Havixbeck – Bestensee Schmalzstullen und Gurken

Höhepunkt der dreitägigen Begegnung war eine große Kahnfahrt im Spreewald bei Schlepzig.

Höhepunkt der dreitägigen Begegnung war eine große Kahnfahrt im Spreewald bei Schlepzig. Foto: Wolfgang Purann

Havixbeck - 

Die Städtefreundschaft zwischen Havixbeck und Bestensee wurde bei einem Wochenende in der brandenburgischen Partnergemeinde gepflegt.

Von Wolfgang Purann

Bereits 1990 gab es erste Kontakte zwischen Havixbeck und Bestensee, die schließlich im Oktober 1991 zur Unterzeichnung einer Partnerschaft zwischen beiden Gemeinden führte. Seitdem gibt es regelmäßig gegenseitige Besuche auf privater und offizieller Ebene. Viele Freundschaften sind entstanden.

„So freuten wir uns schon im Vorfeld auf eine Abordnung von fast 30 Havixbeckern, die uns am vergangenen Wochenende besuchten“, berichtet Ortschronist Wolfgang Purann aus Bestensee, der auch Mitglied der Kommission ist. Die Freunde waren mit dem neuen Kommissionsvorsitzenden Carl Hermann Meyer angereist.

Die Bestenseer Partnerschaftskommission unter der Leitung von Marianne Schmidt und Angelika Gloeck hatte sich im Vorfeld viel Mühe gegeben, um den Freunden aus Westfalen abwechslungsreiche Tage zu bieten. Nach der Ankunft trafen sich alle am Zollstockmuseum zu einem gemütlichen Abend. Begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf und Marianne Schmidt.

Fotostrecke: Städtefreundschaft: Havixbecker zu Gast in Bestensee

Am Samstag ging es früh zu einer Kahnfahrt in den Spreewald nach Schlepzig. Dort angekommen, wurden die Gäste von einer Kahnfährfrau in Spreewälder-Tracht empfangen. Beim Einstieg mussten alle aufpassen, um nicht durch die Schaukelei im Wasser zu landen. So ein unfreiwilliges Bad sahen die Havixbecker unterwegs. Eine längere Strecke fuhren die beiden Kähne nebeneinander und die beiden Fährleute erzählten unterhaltsam vom Spreewald und von ihrer Arbeit.

Wer Hunger verspürte, konnte auf Schmalzstullen oder typisch Spreewälder Gurken zugreifen, die auf jedem Tisch standen.

Danach fand eine kleine Rundfahrt durch die Baugebiete in Bestensee statt, die immer größer werden. Danach stand ein Besuch des Schleusenfestes neben dem Königlichen Forsthaus auf dem Programm. Kinder aus dem Kinderdorf sangen fröhliche Lieder, gefolgt von tieferen Tonlagen des Männergesangvereins Bestensee. Am Abend war eine beeindruckende Feuershow zu erleben.

Auf dem Gelände zeigten Modellbauer, was ihre Mini-Boote und Mini-Autos drauf hatten, auch konnte man Oldtimer bestaunen. Und der Schützenverein böllerte drei Mal mit seiner Haubitze.

Auch am Sonntag kam keine Langeweile auf. Um 10 Uhr startete der jährliche Bestenseer Seenlauf, der mit über 300 Teilnehmern einen Rekord verzeichnete.

Nach der Kommissions-Sitzung wurde dem Weinberg ein Besuch abgestattet, und bei einem Glas Bestenseer Wein und Bratwurst von Peter Neumann und Achim Wiemann konnten alle bei herrlichem Wetter noch einen Blick über den Weinberg genießen.

„Über ein Kompliment, das ein Havixbecker zum Schluss machte, haben wir uns gefreut“, so Purann. Der Havixbecker war zum ersten Mal in Bestensee, hatte viele Gebiete der ehemaligen DDR schon besucht, von Jena bis Mecklenburg-Vorpommern, aber Bestensee habe ihm besonders gefallen.

Carl Hermann Meyer: „Es war ein interessantes Wochenende in Bestensee. Wir haben viel gesehen und uns prima unterhalten.“

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