Sa., 12.08.2017

Habichtsbach II Mit größter Anstrengung

Die Tiefbauarbeiten im Baugebiet „Habichtsbach II“ werden vom ausführenden Unternehmen Altefrohne intensiv vorangetrieben. Das Wetter aber ist hinderlich.

Die Tiefbauarbeiten im Baugebiet „Habichtsbach II“ werden vom ausführenden Unternehmen Altefrohne intensiv vorangetrieben. Das Wetter aber ist hinderlich. Foto: Frank Vogel

Havixbeck - 

Das Baugebiet „Habichtsbach II“ ist „in der Mache“. Nur das Wetter ist nicht optimal. Das führt zu Verzögerungen.

Von Frank Vogel

Wenn man wie ein Feldherr auf den hohen Sandhügel im Eingangsbereich der Großbaustelle steigt und die Fläche überblickt, dann bekommt man eine ungefähre Vorstellung davon, wie umfänglich das neue Wohngebiet wird. Im „Habichtsbach II“ werden zurzeit die insgesamt 69 Grundstücke erschlossen, die hier demnächst bebaut werden sollen.

Die Häuslebauer müssen allerdings ein wenig Geduld haben. „Wegen der Wetterlage konnten die Arbeiten nicht zum geplanten Zeitpunkt gestartet werden“, erinnert Bernhard Haschke vom Bauamt der Gemeinde Havixbeck. Zwei Wochen später als vorgesehen ging es im März los. Seitdem sei die bauausführende Firma, das Tiefbauunternehmen Altefrohne aus Warendorf, kontinuierlich mit drei Kolonnen vor Ort tätig. „Das ist ungewöhnlich viel, normalerweise macht man eine solche Maßnahme mit einer oder zwei Kolonnen“, lobt Haschke den besonderen Einsatz der Firma.

Doch auch das habe den Rückstand nicht aufholen können, bedauert Haschke. „Wir sind trotz aller Anstrengung immer noch hinterher.“ Das liege vor allem daran, dass nach kräftigem Regen die schweren Maschinen auf dem durchnässten Boden nicht arbeiten können.

Kurz gesagt: „Eigentlich sollten die Erschließungsarbeiten etwa bis Mitte September abgeschlossen sein, jetzt wird es aber doch wohl Oktober werden, bis die Bauherren anfangen können“, bedauert Bernhard Haschke, der weiß, dass die Bürger, die bauen wollen, schon in den Startlöchern stecken.

55 Wohnungsgrundstücke hat die Projektentwicklungsgesellschaft „Wohnpark Habichtsbach“, bestehend aus der Sparkasse Westmünsterland und der Gemeinde Havixbeck, an private Bauherren zur eigenen Nutzung vergeben. Hinzu kommen sechs Investorengrundstücke im nordöstlichen Teil des Baugebietes. Weitere acht Grundstücke sind im Mischgebiet vorgesehen.

Doch zurück zu den Bauarbeiten: Die Kanäle seien gelegt, die Hauptinfrastruktur geschaffen. Fehlen vor allem noch die Baustraßen, damit man anfangen kann zu bauen. „Das Gebiet muss erst komplett erschlossen sein“, erklärt Haschke das Prozedere. Vorher darf nicht gebaut werden. Da kann man nur die Daumen drücken, dass das Wetter nicht zu weiteren Verzögerungen führt.

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