Fr., 22.09.2017

Projektwoche an der Anne-Frank-Gesamtschule Apps und lebende Bibliothek

Schülerin Nicole Lensing (Q1) vom Projekt „Stadt.Land.Wasser“ mit dem Institut für Geoinformatik (WWU Münster) erläutert den Fünftklässlern, wie die Fühler zum Messen von Wassertemperatur und Trübheit funktionieren.

Schülerin Nicole Lensing (Q1) vom Projekt „Stadt.Land.Wasser“ mit dem Institut für Geoinformatik (WWU Münster) erläutert den Fünftklässlern, wie die Fühler zum Messen von Wassertemperatur und Trübheit funktionieren. Foto: AFG

Havixbeck - 

Zum Abschluss ihrer Projektwoche präsentierte sich die Anne-Frank-Gesamtschule als sehr lebendige Schule. Zahlreiche Eltern, Großeltern und weitere Interessierte bestaunten die Ergebnisse, die zu den unterschiedlichsten Themen erarbeitet wurden.

Lebendige Schule in Havixbeck – diesen Beweis traten die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule ( AFG) bei der Präsentation ihrer Ergebnisse aus der Projektwoche am Freitag an. Zahlreiche Eltern, Großeltern und Gäste strömten in die Schule und bestaunten die Produkte in den verschiedenen Räumen.

Begeisterte Zuschauer konnten den Live-Vorführungen der Musikgruppe des 7. Jahrgangs lauschen. Auf der Bühne des Forums zeigten Jugendliche des 8. Jahrgangs selbstgeschriebene Theaterstücke, die lebende Bibliothek stellte eigene Literatur aus.

In vielen Gruppen spielten die neuen Medien eine große Rolle. Die Radfahrgruppe nutzte neben klassischen Landkarten Handy-Apps um ihre Touren zu planen und Spuren für die Verfolger zu legen. Einer Gruppe gelang es sogar eigene Apps zu entwickeln, nachdem sie die Navigationsbäume von Netflix sowie Snapchat entschlüsselt hatten.

Die moderne Kommunikation wurde bei einem Radiosender erforscht und anschließend in Form eines Radiostudios im Klassenraum nachgebaut. Hier stand selbstverständlich auch die Interviewtechnik im Fokus.

Seine Berner Sennenhündin Laika brachte Niklas Mevenkamp mit zum Präsentationstag der Schule. Schließlich ging es in seiner Projektgruppe um Haustiere.

Seine Berner Sennenhündin Laika brachte Niklas Mevenkamp mit zum Präsentationstag der Schule. Schließlich ging es in seiner Projektgruppe um Haustiere. Foto: AFG

Und im Raum nebenan konnten sich Mitschüler und Gäste zu einem ganz anderen Thema informieren, unter der Überschrift „Nie gesehen, nie gehört“ wurden das Finger- und Braille Alphabet für Blinde und Gehörlose vorgestellt. Weiter den Flur entlang waren viele verschiedene Geheimschriften zu entschlüsseln. Mit dem Ausprobieren verschiedener modischer Outfits gingen die Schülerinnen und Schüler der Frage, ob von der Kleidung auf die Persönlichkeit und den Charakter geschlossen werden kann, nach.

Erinnerungsarbeit wurde sowohl von den ganz Großen wie auch von den ganz Kleinen geleistet: Die Zwölftklässler untersuchten unter anderem die Geschichte der Havixbecker Stolpersteine, die Fünftklässler setzten sich mit dem Leben der Namensgeberin der Schule – Anne Frank – auseinander und erstellten Plakate zu verschiedenen Aspekten ihres Lebens.

Besondere Highlights waren die Besuche außerschulischer Lernorte. Die Elftklässler berichteten von der Orientierung im Gelände: „Das Beste war der Tag im Wald!“ Die Schüler aus den Projektgruppen „Haustiere“ beschrieben mit leuchtenden Augen die Erlebnisse mit Therapiehunden.

„Es ist jedes Jahr faszinierend zu erleben, wie sich Lehrer wie Schüler auf diese besondere Woche im Schuljahr einlassen“, freut sich Claudia Spliethoff, Koordinatorin für Projektlernen an der AFG und Schulleiter Dr. Torsten Habbel ergänzt: „Lernen mit Kopf, Herz und Verstand spricht immer wieder alle an. Mir geht das genauso!“

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