Kunstprojekt an der AFG
Suche nach Frieden ist ein Dauerauftrag

Havixbeck -

Das Motto des Katholikentages „Suche Frieden“ griffen Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule noch einmal auf. Im Kunstunterricht gestalteten sie Friedensbotschaften.

Freitag, 18.05.2018, 09:05 Uhr

Das Bild von Nina Jähnke macht deutlich: Frieden ist die Voraussetzung für glückliche Kinder und doch so verletzlich.
Das Bild von Nina Jähnke macht deutlich: Frieden ist die Voraussetzung für glückliche Kinder und doch so verletzlich. Foto: AFG

Die Suche nach Frieden ist ein Dauerauftrag. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6.4 der Anne-Frank-Gesamtschule (AFG) griffen nun das Motto des Katholikentages „Suche Frieden“ noch einmal auf und gestalteten im Kunstunterricht Friedensbotschaften. So malten sie zum Beispiel einen Regenbogen am blauen Himmel, umfasst von einem Herz, das für die Erde schlägt. Im Unterricht gingen sie den Fragen nach: Was bedeutet „Suche Frieden“ konkret? Was sind die Friedenszeichen? Was ist für sie selbst eine persönliche Friedensbotschaft?

Inspiriert von Picassos Variationen der Friedenstaube gestalteten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene Friedensbotschaft. Motive wie Sonne, Blumen, blauer Himmel, aber auch ein Lächeln oder eine Feder waren ihre persönlichen „Friedensbotschafter“.

Das Bild von Nina Jähnke stellt viele Kinder dar, die unterschiedlicher nicht sein können, unter einem Regenbogen stehend und ihre Hände haltend. Das übergroße Herz, das den farbenfrohen Regenbogen noch mit dem kräftigeren Rot umfasst und in seinem Inneren den Planeten Erde trägt, gilt dem Frieden, der den Kindern dieses fröhliche Miteinander ermöglicht. Das Friedensherz trägt ein Pflaster als Symbol der Verletzlichkeit und als Aufruf zu seinem Schutz. Für Mascha Sodemann ist der Frieden eine Feder, die im Wind leicht entweichen kann.

Kunstlehrerin Elena Kant: „Ein wunderbares Bild, das uns mahnt, wie viel uns der Frieden bedeutet.“ Viele Bilder, die im Unterricht entstanden, stellen den Frieden als einen Weg dar, der weg vom Krieg und Zerstörung führt. Eine Hand, die nach der Friedenstaube greift, um sie festzuhalten, oder eine Hand, die zu einer anderen ausgestreckt ist, als Zeichen des friedlichen Miteinanders, waren weitere Friedensbotschaften der Schüler. Kant stellte zum Schluss der Stunde fest: „Die Suche nach Frieden ist ein Dauerauftrag, den auch schon jüngere Schüler als einen solchen wahrnehmen.“

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