Festveranstaltung am 6. Juli
Wahlbüro Tilbeck nominiert für Inklusionspreis

Havixbeck -

Das Projekt „Wahlbüro Tilbeck“ ist für den nordrhein-westfälischen Inklusionspreis in der Kategorie „Partizipation“ nominiert.

Donnerstag, 14.06.2018, 09:00 Uhr

Regelmäßig trifft sich das Projektteam vom „Wahlbüro Tilbeck“, um sich mit politischen Themen zu befassen. Nun ist das Projekt für den Inklusionspreis nominiert.
Regelmäßig trifft sich das Projektteam vom „Wahlbüro Tilbeck“, um sich mit politischen Themen zu befassen. Nun ist das Projekt für den Inklusionspreis nominiert. Foto: Stift Tilbeck

Im Vorfeld der Verleihung des nordrhein-westfälischen Inklusionspreises am 6. Juli in Münster hat Sozialminister Karl-Josef Laumann jetzt die 24 nominierten Projekte bekannt gegeben. In der Endausscheidung um den mit insgesamt 27 000 Euro dotierten Inklusionspreis ist auch das Projekt „Wahlbüro Tilbeck“ mit dabei.

„Dauerhaft einmischen ist gefragt im ‚Wahlbüro Tilbeck‘“, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Die inklusive Arbeitsgruppe entstand aus vorangegangenen Projektgruppen in der Gemeinde Havixbeck in den Jahren 2013 bis 2015 und 2017. Damals beschäftigten sich die Mitglieder mit den bevorstehenden Wahlen. Jetzt will sich das Wahlbüro Tilbeck ständig mit politischen Themen befassen und dabei besonders die Anliegen von Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen in den Blick nehmen. Nominiert ist das „Wahlbüro Tilbeck“ in der Kategorie „Partizipation“.

Beworben hatten sich insgesamt 203 Initiativen und Projekte zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen. „Der Jury aus Fachleuten und Vertreterinnen und Vertretern der Behindertenselbsthilfe ist es nicht leicht gefallen, aus den vielen interessanten Einsendungen aus allen Teilen des Landes die besten auszusuchen“, sagte Sozialminister Laumann.

Der Hauptpreis wird in diesem Jahr zum Schwerpunktthema „Arbeit und Qualifizierung“ vergeben. Hinzu kommen Fachpreise in den Kategorien: „Freizeit, Kultur und Sport“, „Schulische, außerschulische und frühkindliche Bildung“, „Partizipation“ und „Barrieren abbauen – Zugänge schaffen“. Beim Thema „Freizeit, Kultur und Sport“ gab es mit 79 Bewerbungen die größte Bewerberzahl in einer Kategorie. Ein Sonderpreis unter dem Motto „Heimat ohne Hindernisse“ wird dieses Jahr erstmals von der NRW-Stiftung verliehen.

Beim Hauptpreis wird der erste Platz mit 5000 Euro ausgezeichnet, der zweite Platz mit 4000 Euro und der dritte Platz mit 3000 Euro. Die Fachpreise und der Sonderpreis sind mit jeweils 3000 Euro dotiert. Minister Laumann wird die Gewinner am 6. Juli auf einer Festveranstaltung in Münster bekannt geben, aber auch alle Nominierten würdigen.

Anzeige
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5817376?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F162%2F
Rechtslücken: Wer zahlt für Katzen und Hunde?
 (Symbolbild)Dr. Hannah Reidun Niermann
Nachrichten-Ticker