40 Jahre Arbeiterwohlfahrt
Leitideen geprägt von Solidarität

Havixbeck -

Im Beisein vieler Besucher wurde im Baumberger-Sandstein-Museum die Sonderausstellung „Von der Waschgenossenschaft zur Begegnungsstätte – 40 Jahre Arbeiterwohlfahrt in Havixbeck“ eröffnet.

Sonntag, 08.07.2018, 14:27 Uhr

Zum Jubiläum schenkte Gastredner Dr. Reinhold Hemker (Mitte) dem AWO-Ortsverein ein Bild. Vorsitzender Klaus Kremer (l.) und Ehrenvorsitzender Bernd Golisch nahmen das Präsent mit Freude entgegen.
Zum Jubiläum schenkte Gastredner Dr. Reinhold Hemker (Mitte) dem AWO-Ortsverein ein Bild. Vorsitzender Klaus Kremer (l.) und Ehrenvorsitzender Bernd Golisch nahmen das Präsent mit Freude entgegen. Foto: Maxi Krähling

„Von der Waschgenossenschaft zur Begegnungsstätte“. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Havixbeck feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Was mit der Idee zur Entlastung der ländlichen Hausfrau mit einer genossenschaftlichen Waschküche in Havixbeck begonnen hat, dient heute als Begegnungsstätte für unterschiedlichste Vereine und Gruppen.

Diesen Weg der Arbeiterwohlfahrt und des kleinen AWO-Hauses an der Dirkesallee 13 erzählt die neue Sonderausstellung im Sandstein-Museum. „Denn das war damals alles gar nicht so einfach mit der AWO im Münsterland. Das waren immerhin die Roten“, berichtete Gastredner Dr. Reinhold Hemker. Das ehemalige Mitglied des Bundestages, das langjährige AWO-Mitglied und der Pfarrer war am Freitagabend auf den Wunsch des Ortsvereins zur Ausstellungseröffnung nach Havixbeck gekommen.

Sonderausstellung „40 Jahre Arbeiterwohlfahrt Havixbeck“

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  • Sonderausstellung „40 Jahre Arbeiterwohlfahrt Havixbeck“ Foto: Maxi Krähling
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Denn den Sinn eines genossenschaftlichen Waschhauses habe man den Münsterländern erst einmal erklären müssen. „Es geht um den Begriff Genossenschaft. Aber die Ideen von damals sind heute immer noch wichtig. Wir von der AWO verfolgen solidarische Leitsätze“, so Hemker. Er befürworte nach wie vor das Vorgehen der AWO, sich ins politische Geschehen einzumischen. Zwar seien die Aufgaben heute anders als 1960, aber die Leitidee von „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ gelte nach wie vor.

Politisch Flagge zu zeigen, unterstützte auch Bürgermeister Klaus Gromöller in seiner Ansprache. „Es ist schön, dass wir von der Gemeinde mit der AWO eng zusammenarbeiten. Denn die AWO ist in so vielen Bereichen tätig. Ich kann es nur unterstützen, sich politisch zu bekennen und tätig zu werden“, lobte Gromöller den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen in der AWO. Und mit einem Zitat der AWO-Gründerin Marie Juchacz bekräftigte er: „‚Ein Baum kann nur gut gedeihen, wenn der Boden ihn nährt und der Wind ihn zerzaust.‘ Ich denke, das haben Sie in Havixbeck alles erlebt.“

Die Ausstellung zur AWO im Sandstein-Museum stellt deren Gründerin Marie Juchacz vor sowie das 1960 errichtete Gebäude der Waschgenossenschaft Havixbeck, in das später die AWO einzog. Dargestellt wird die Geschichte der AWO in Havixbeck von der Gründung vor 40 Jahren bis heute.

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