Havixbeck
Fr., 05.06.2009
„Grün frischt immer auf“
Havixbeck - Ein Vierteljahrhundert „Die Grünen“ in Havixbeck. Grund genug für die Politikmacher am Freitagnachmittag Revue passieren zu lassen, was sich in 25 Jahren alles ereignet hat, mit einer Partei...
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Havixbeck - Ein Vierteljahrhundert „Die Grünen“ in Havixbeck. Grund genug für die Politikmacher am Freitagnachmittag Revue passieren zu lassen, was sich in 25 Jahren alles ereignet hat, mit einer Partei, die damals noch nicht so ganz ernst genommen wurde. Wie die grüne Politik in Havixbeck angekommen ist, zeigte sich bei den Gästen in der Gaststätte „H1“. Mitglieder aller Fraktionen gratulierten der Parteispitze. Die Bürgermeisterkandidaten Marc Henrichmann (CDU) und Klaus Kerkering (SPD) waren mit ihren Vorsitzenden gekommen. Hubert Schulze Havixbeck als stellv. Bürgermeister und die ehemalige Bürgermeisterin, Marion Jaeger, waren ebenfalls dabei.
Als Grünen-Urgestein stand Klaus-Gerhard Greiff dabei im Mittelpunkt. „Er ist seit 25 Jahren dabei, und ganz wichtig, er bleibt dabei“, so Jutta Bergmoser. Eine vergoldete Brennessel überreichte die Grünen-Sprecherin zum Dank für seine „wertvolle“ Arbeit.
„Wir galten vor 25 Jahren als Spinner und Störenfriede, die nichts taugten“, erzählte Winni Nachtwei, Bundestagsabgeordneter der Grünen. Internationale Anerkennung hätten die Grünen in Sachen Umweltschutz bekommen. Vor 41 Jahren war Nachtwei als Student das erst Mal in Havixbeck. Das Blumenfest in einer Scheune werde er nicht vergessen.
Als zielstrebig und verlässlich bezeichnete Hubert Schulze Havixbeck seine grünen Ratskollegen. Da er in den Kreistag wechsele, vermisse er die Havixbecker Grünen schon jetzt. Die Farbe Grün sei zum Auffrischen eine gute Sache. Er überreichte Jutta Bergmoser einen Strauß mit Sonnenblumen.
Wer diese Andersdenkenden eigentlich seien, das arbeitete Reiner Guthoff, ehemaliger Gemeindedirektor, in seiner Laudatio auf. Die Grünen seien in der Lage, Verantwortung auf allen Ebenen zu übernehmen. „Aussprachen verliefen ehrlich, reibungslos und ungetrübt, das könne er aus seiner Zeit bestätigen.
Guthoff sprach dabei die Politikverdrossenheit der Bürger an. Dies sei an einigen schlimmen Beispielen festzumachen, gelte aber bei weitem nicht für die Masse. Ohne Politik sei ein Staat nicht lenkbar. Dabei sei der Bürger der indirekte Träger der Politik. „Wir Bürger in Deutschland sollten das Instrument der Parteien gutheißen und uns über die Vielfalt freuen. Dabei brauchen wir auch die Grünen“, sagte Reiner Guthoff.
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