Havixbeck
Fr., 26.02.2010
Sehr gute Zusammenarbeit
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Havixbeck - „Die Zusammenarbeit mit dem Familienbüro funktioniert sehr gut“, sagt Anja Wesselmann, Leiterin des Familienzentrums St. Dionysius, und ist mit dieser Meinung nicht allein. Die Leiterinnen der Havixbecker Kindertagesstätten waren am Mittwoch zu Gast bei Martina Edelkamp, die das Familienbüro der Gemeinde führt, und zeigten sich sehr angetan von der neuen Einrichtung. Martina Edelkamp hatte ihre Arbeit zwar schon einmal in der Leiterinnenrunde vorgestellt, jetzt aber konnten sich die Frauen vor Ort ein Bild vom Familienbüro machen.
Schon im Eingangsbereich konnte Martina Edelkamp eine Neuerung präsentieren. Im Flur hat sie eine Pinnwand anbringen lassen, an der für Familien relevante, nicht kommerzielle Aushänge von den Kitas, aber auch vom KBW, von den Familienbildungsstätten und anderen, in der Familienarbeit tätigen Einrichtungen gut sichtbar angebracht werden können. „So haben Interessierte auch außerhalb der Öffnungszeiten des Familienbüros Gelegenheit, Informationen zu bekommen“, freut sich Edelkamp.
Die Zusammenarbeit mit den Kitas, sagt die Sozialpädagogin, laufe auch aus ihrer Sicht sehr gut. Und sie sei zentral, „denn in den Kitas spielt sich Familie ab“.
In ihrer Lotsenfunktion vermittelt Martina Edelkamp Ratsuchende an die Einrichtungen, die weiterhelfen können - unter anderem eben auch an die Kindertagesstätten. Wo gibt es freie Plätze? Wo kann ich eine Tagesmutter finden oder einen Babysitter? Welche Förderangebote gibt es für mein Kind? Aber auch eine Englischlehrerin, die den Kindergartenkindern spielerisch die Fremdsprache beibringt, konnte Martina Edelkamp schon an eine Kita vermitteln.
Voraussetzung für eine gezielte Beratung ist, dass das Familienbüro von den Kitas mit Informationen versorgt wird. Einen regelmäßigen Austausch wünscht sich Martina Edelkamp, aber auch gemeinsame Angebote, Bildungs- und Informationsveranstaltungen seien denkbar.
Über mangelnde Arbeit jedenfalls kann sich die Sozialpädagogin nicht beklagen. „Mit dem steigenden Bekanntheitsgrad steigt auch die Art und Häufigkeit der Anfragen im Familienbüro.“ Und dass die neue Einrichtung bekannt wird, dafür sorgt die Sozialpädagogin nicht nur durch Informationsgespräche mit den verschiedenen Trägern von Familienarbeit, mit denen gemeinsam sie die Vernetzung vorantreibt, sondern auch durch Hausbesuche nach der Geburt eines Kindes, bei dem sie auch ein Elternbegleitbuch mit Infos für junge Eltern überreicht - in dem ist unter anderem auch eine Liste der Kitas eingeheftet.
Und wenn die Kitas ihrerseits für das Familienbüro werben, dann dürfte es schon bald niemanden mehr geben, der diese Einrichtung nicht kennt . . .
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