Havixbeck
Do., 02.09.2010
Störenfriede reflektieren im Trainingsraum
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Havixbeck - Ein Trainingsraum in der Schule - was soll das sein? Wird dort körperliche Ausdauer und Fitness trainiert? Nein, dafür ist eher der Sportunterricht geeignet. Die Sozialpädagogin Klaus erklärt die Idee des Trainingsraumes so: „Der Trainingsraum der Anne-Frank-Gesamtschule sieht aus wie ein kleiner Klassenraum, in den Schülerinnen und Schüler gehen, die den Unterricht wiederholt gestört haben.
Dort reflektieren diese Schüler dann mit der fachlichen Begleitung von Trainingsraum-Lehrern oder der Schulsozialpädagogin ihr Verhalten und entwickeln neue Strategien für ein Verhalten, das nicht mehr störend ist. Diese Strategien beschreiben die Schüler in einem Rückkehrplan, den sich dann mit den Lehrern besprechen.“
Der Trainingsraum trägt so wesentlich zur Verbesserung der Lernatmosphäre bei. Störungen und Konflikte können in Ruhe geklärt werden, teilte die Schule mit.
Seit mehr als fünf Jahren unterstützen Eltern durch die Übernahme von Aufsichten in der Mittagspause den Trainingsraum. Die „erwirtschafteten“ Stunden können dann für Lehrerstunden im Trainingsraum verwendet werden. Klaus: Sonst gäbe es keine Möglichkeit den Trainingsraum zu betreiben.“
An der Anne-Frank-Gesamtschule gibt es einen Stamm von über 20 aktiven Eltern, die sich in dieser Weise für den Trainingsraum engagieren. Aber es fehlen noch weitere Eltern, die bereit sind in der Mittagspause alle zwei Wochen eine Aufsicht im Spieleraum, im Ruheraum, im Informatikraum oder in der Mensa zu übernehmen.
Weitere Väter oder Mütter werden nun gesucht. Interessenten können sich zunächst über das AFG-Sekretariat an die Sozialpädagogin Bernadette Klaus wenden: ' 0 25 07/37 77 oder per mail: info@afg-havixbeck.de.
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