Mo., 13.10.2014

Im St.-Antonius-Gymnasium Theater-Workshop statt Ferien-Langeweile

Mit Begeisterung waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache – beim „Jackentrick“ (oben) und bei den „Helferinnen“ (r.).

Mit Begeisterung waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache – beim „Jackentrick“ (oben) und bei den „Helferinnen“ (r.). Foto: west

Lüdinghausen - 

Die Ferientage nutzte das St.-Antonius-Gymnasium, um einen Theater-Workshop anzubieten. Zwölf Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren nahmen an der Veranstaltung teil, das vom Kolpingwerk finanziert worden war.

Von Werner Storksberger

Ferienzeit. Ruhe in den Schulgebäuden. Nicht am „Anton“. Eine Woche lang gab es dort „Theater“. Genauer gesagt: Kinder der Klassen fünf bis sieben im Alter von zehn bis 13 Jahren nahmen freiwillig an einem Theater-Workshop teil. „Das hat den Kids riesigen Spaß gemacht“, versichert jetzt Juliane Dittmann. Die Deutsch-, Geschichte- und Literaturlehrerin am Anton hatte den Workshop gemeinsam mit dem Theaterpädagogen Peter Paul aus Münster geleitet. Dankbar ist sie insbesondere dem Kolpingwerk, das die Finanzierung des Projekts übernommen hatte.

Eine Woche lang freiwillig nachsitzen, hieß es in der ersten Ferienwoche für die zwölf Kinder, die von 9 bis 16 Uhr das Anton „unsicher“ machten. Die Mittagspause wurde übrigens nebenan im Kloster verbracht. Dort fand auch das gemeinsame Mittagessen statt. Als Dankeschön waren die Gastgeber aus dem Kloster am Freitagnachmittag zur Aufführung eingeladen worden.

Dass den Kindern das Projekt viel Spaß gemacht hatte, erlebten die Besucher der Premiere in der Aula. Mit Begeisterung und ohne Scheu standen sie auf der Bühne. Das betonte auch der münsterische Theaterpädagoge Peter Paul. „Die Kinder haben von Tag zu Tag immer mehr ihre Hemmungen verloren“, versicherte er gegenüber den Westfälischen Nachrichten.

Zur Premiere waren nicht nur die „Nachbarn“ eingeladen worden. Auch viele Eltern und Geschwister hatten die Gelegenheit, die Nachwuchsdarsteller auf der Bühne zu erleben, genutzt. Die Stücke, die letztlich auf die Bühne gebracht wurden, waren völlig unterschiedlich. Von kurzen Sketchen, kleinen Szenen, Stand-up-Comedy bis zum „Zerbrochenen Krug“, der auf fünf Minuten reduziert wurde, reichte die Palette. Zum Teil waren die Sketche selbst geschrieben worden. Einbezogen wurde in einige Stücke auch das Publikum.

Angesichts des Erfolges, ist es kein Wunder, dass darüber nachgedacht wird, den Workshop im kommenden Jahr zu wiederholen. Falls die Finanzierung steht, wird es schon in den Osterferien eine Wiederholung geben, versicherte Juliane Dittmann.

Erstmals auf der Bühne standen: Annika Olbrich, Louis Angelo Woldt, Tristan Koslitz, Justin Seedorf, Mira-Christin Muddemann, Tom Scholbrock, Ana Bruneel Sunyer, Helena Lüling, Helia Naderi, Patricia Fink, Theresa Greshake und Kimberly Seedorf.

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