Blutspendetermin im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg
Di., 31.01.2012
125 Jugendliche „angezapft“
125 Schülerinnen und Schüler des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs hatten sich am Montag zur freiwilligen Blutspende angemeldet.
Lüdinghausen -
Alles selbst organisiert hatten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs jetzt bei dem Blutspendetermin in ihrer Schule.
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41 Blutspender ließen sich am Montag zum ersten Mal in ihrem Leben „anzapfen“. Über dieses Ergebnis würden sich die Organisatoren „normaler“ Blutspendetermine riesig freuen. Der Termin am Montag war allerdings nicht „normal“. Schülerinnen und Schüler des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs spendeten ihren Lebenssaft, und darunter befanden sich naturgemäß viele junge Leute, die erstmals spendeten. Insgesamt hatten sich 125 Schülerinnen und Schüler, die mindestens 18 Jahre alt sein mussten, zur Spende angemeldet.
Nicht die Ehrenamtlichen des Deutschen Roten Kreuzes vom Ortsverein Lüdinghausen/Seppenrade übernahmen an diesem Tag die Betreuung der Spender. Es waren vielmehr die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Gesundheitswesen selbst, die die Organisation des Blutspendetermins übernommen hatten. Der historische Spruch, dass man fürs Leben und nicht für die Schule lernt, bestätigte sich hier buchstäblich. Die Betreuung der spendenwilligen Mitschüler reichte von der Anmeldung und dem Ausfüllen der Personalfragebögen bis zur Versorgung der Spender in Form von Speisen und Getränken.
Der DRK-Blutspendedienst führte die Aktion mit zwei Lkw-Aufliegern durch, in denen es jeweils sieben Spenderplätze gab. Drei Ärztinnen übernahmen die Beratung und die Befragung der Spender. Angesichts des hohen Anteils an Erstspendern hatten sie natürlich alle Hände voll zu tun.