Volles Programm bei der Projektwoche der Mariengrundschule
So., 05.02.2012
Schmökern auch auf der Torlinie
Dass an unterschiedlichen Orten gelesen werden kann, demonstrierten die Kinder der Jahrgangsstufe IV der Seppenrader Mariengrundschule: Gelesen wurde auch im Tor auf dem Fortunen-Gelände
Seppenrade -
Auf der Couch, am Schreibtisch oder im Bett: Lesen kann man nicht nur an „klassischen“ Orten. Ein Buch kann man überall zur Hand nehmen. Das demonstrierte die Jahrgangsstufe IV der Mariengrundschule.
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Auf der Couch, am Schreibtisch oder im Bett: Lesen kann man nicht nur an „klassischen“ Orten. Ein Buch kann man überall zur Hand nehmen. Das demonstrierte die Jahrgangsstufe IV der Mariengrundschule. Im Rahmen des Leseprojekts demonstrierten die Schülerinnen und Schüler, wo man sich überall in die Literatur vertiefen kann. Mit dem gelungenen Auftakt mit dem Vortrag des Schriftstellers Jürgen Banscherus hatte das Projekt am Mittwoch seinen Auftakt, in den folgenden Tagen wurde es fortgesetzt.
So beschäftigte sich die Jahrgangsstufe I mit dem Inhalt des beliebten Bilderbuchs „Elmar“ von David McKee. Ein Lesebegleitbuch , das Schreiben eigener kleiner Texte und Rollenspiele rundeten die Thematik ab. Natürlich wurden Elefanten gebastelt. Elmars Geschichte wurde außerdem musikalisch umgesetzt.
Michael Endes Buch „Das Traumfresserchen“ stand im Mittelpunkt der Arbeit der Jahrgangsstufe II. Die Kinder setzten sich auf inhaltlicher und bildnerischer Ebene mit dem Buch auseinander. Ausschnitte des Inhaltes wurden in szenischen Spielen, in Lieder und musikalisch umgesetzt.
Drei unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte prägten das Leseprojekt der Jahrgangsstufe III: Die Schüler setzten sich intensiv mit der Gattung „Gedichte“ auseinander. Sie wählten ihr Lieblingsgedicht aus, stellten es den Mitschülern vor und erläutern, warum sie sich für dieses Gedicht entschieden hatten. In einem zweiten Schritt verfassten sie ein Parallelgedicht zu „Avenidas“ von Eugen Gomringer. Dazu mussten sie das spanische Gedicht übersetzen, um den Inhalt erfassen zu können. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Sprachen wurden dabei entdeckt. Im dritten Schwerpunkt wurde das Gedicht in Klangbilder umgesetzt.
Das Motto des Projektes der Jahrgangsstufe IV lautete „Lesen an außergewöhnlichen Orten“. Die Kinder setzten sich außerhalb der Schule mit entsprechend Texten unterschiedlicher Literaturgattungen auseinander. Bei Teppich Janning auf einem Teppichstapel (Märchen), im Tresor der Sparkasse (Geschichten „Rund um das Geld“), in der Pfarrkirche (Heiligenlegenden, Wundergeschichten), im Sportheim von Fortuna (Lesefutter „Rund um den Sport“) und im Reisebus der Firma Althoff (Reise- und Feriengeschichten) wurde geschmökert.
Am heutigen Montag werden sich alle Schüler der Marienschule zusammen mit ihren Lehrern im Foyer zu einer „Nachlese“ treffen. Dann besteht Gelegenheit, sich über Leseerlebnisse auszutauschen und anderen Menschen davon zu erzählen, besondere Textstellen aus Büchern und Gedichte vorzutragen, „Verklanglichungen“ vorzustellen sowie Szenen als Rätsel vorzuspielen. Die während des Projekts entstandenen Kunstwerke und Fotos bilden eine Ausstellung.
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