Winterfestival fand zum zehnten Mal statt:
Mo., 06.02.2012
Organisatoren zogen alle Register
Die tanzfreudigen Besucher kamen beim zehnten Winterfestival voll auf ihre Kosten. Sie wurden von Bernd Klapheck (r.) begrüßt, während Frantz Wittkamp für den literarischen Beitrag des Abends sorgte.
Lüdinghausen -
Zum zehnten Mal hatte der Verein „Pro Stadthalle“ zum Winterfestival eingeladen. Das kleine Jubiläum wurde zum neunten Mal mit zahlreichen Gästen im tollem Ambiente der Cani-Aula gefeiert.
|
|
Einen runden Geburtstag feierten die Initiatoren von „Pro Stadthalle“: Bereits zum zehnten Mal schlüpften sie in die Rolle der Gastgeber, um ihren Mitbürgern ein schmuckes Winterfestival zu bieten. Zwar nicht in der eigenen Stadthalle, wie es Bernd Klapheck augenzwinkernd in seiner Begrüßung bedauerte. Doch seit neun Jahren ist ein würdiger Ersatz gefunden: die Aula des Gymnasiums Canisianum. Hier zogen die Organisatoren, die Dekorateure sowie die Theken- und Küchen-Teams wirklich alle Register, um die Aula in einen festlichen Tanzsaal zu verwandeln. Chromblitzende Lüster auf den Tischen, Farbig angestrahlte Wände sorgten für ein elegantes Ambiente, in dem sich die Gäste schnell wohlfühlen konnten. „Aus einmal wurde einmalig!“, bilanzierte Klapheck nicht ohne Stolz und freut sich darüber, dass das Winterfestival heute in der Drei-Burgen-Stadt eine feste Institution geworden ist.
Seine Fähigkeit, perfekt mit Buchstaben und Worten spielen zu können, stellte am Samstagabend Frantz Wittkamp unter Beweis. Mal mit Versen, mal in Gedichten nahm er seine Zuhörer mit auf eine literarische Reise durch die letzten Jahre. Kaum endete der Applaus, lockte schon der nächste Höhepunkt des Abends. Wie im Traumschiff-Finale üblich, zog das Service-Team mit einem als Feuerwerk dekorierten Nachtisch durch die Reihen, um den Gäste Appetit auf die kommenden Attraktionen zu machen. Bevor nun die Valentinos durchstarten durften, um die Tänzerinnen und Tänzer mit den notwendigen musikalischen Rhythmen zu versorgen, konnte Moderator Andreas Geiping mit einem weiteren Bonbon aufwarten. Eigens für diesen Abend hatte die Sparkasse Westmünsterland eine weitere Überraschung organisiert: Sie konnte die Coesfelder Tanzformation „Lady Birds“ zu einem Auftritt bewegen. Mal grazil wie bei einer Ballettvorführung, mal temperamentvoll wie beim Samba präsentierten sich die Tänzerinnen. Spätestens beim Cancan war es um die Geduld der Besucher geschehen: Kaum hatten die „Profis“ die Tanzfläche freigegeben, zog es sie aufs Parkett – zu Samba und Discofox.
Fast wie zu Hause fühlten sich zu Mitternacht nicht nur die anwesenden Ruhrgebietler. Für sie, wie für die Münsterländer, hatte sich der Küchenchef einen besonderen Mitternachts-Happen einfallen lassen. Ein Currywursttopf diente als Stärkung für den Heimweg oder den Tanz bis in den frühen Morgen.
Mehr Bilder zum Thema
in den Fotogalerien auf
www.wn.de