JRK-Mitglieder 24 Stunden im Einsatz
Einsätze wie im richtigen Leben

Lüdinghausen -

24 Stunden im Einsatz: Diese Aufgabe hatten die Mitglieder des Jugendrotkreuz zu bewältigen. Sie versahen ihren Dienst wie an einer „normalen“ Rettungswache – mit allen möglichen Einsätzen. Zum Glück war alles nur eine Übung.

Mittwoch, 11.04.2012, 06:04 Uhr

JRK-Mitglieder 24 Stunden im Einsatz : Einsätze wie im richtigen Leben
Die Mitglieder des JRK bergen einen „Verletzten“ aus einem verunglückten Auto. Die „Profis“ des DRK schauen ihnen dabei über die Schulter und geben gelegentlich Tipps. Foto: west

Die Helme sind noch etwas groß. Aber ansonsten sieht alles schon recht professionell aus: Neun Jugendliche, die der Jugendrotkreuz-Gruppe des DRK-Ortsvereins Lüdinghausen-Seppenrade angehören, erlebten gestern ihren „Rettungsdienst-Tag“. Zwei Mal rund um die Uhr versahen sie ihren „Arbeitsalltag“ als angehende Rettungsassistenten. Einquartiert hatten sie sich natürlich nicht auf der „Original“-Rettungswache an der Selmer Straße . Aber im DRK-Heim an der Werdener Straße herrschte vergleichbare Atmosphäre.

Und die Einsätze waren auch nicht „von Pappe“. Die JRK-Leiter Christian Benölken und Nela Reicks sowie deren Helfer Johanna Schuder, Maximilian Borns, Sören Sasse und Jonas Lauer hatten sich einiges einfallen lassen, damit die Jugendlichen das anwenden konnten, was sie an den Gruppenabenden einstudiert hatten. Kurz nach „Dienstbeginn“ musste beispielsweise eine Person versorgt werden, die sich mit einer Kettensäge verletzt hatte. Unfälle, ein Sturz von der Leiter, ein Brand, Schlägereien oder ein verletztes Kind im Wald mussten „abgearbeitet“ werden, bevor die Schicht am Mittwochmorgen endet.

„Wenn es richtig zur Sache geht, sieht sicherlich alles anders aus“, vermutet Carolin Leibig, eines der JRK-Mädels, die am Übungstag teilnahmen. Trotzdem: Bei der gestrigen Übung musste man schon zeigen, dass man etwas gelernt hatte. So sehen es auch Martin Hegemann, hauptamtlicher DRK-Mitarbeiter, und Rotkreuzleiter Christian Boländer die Situation. Sie beobachteten die Einsätze und gaben hin und wieder Hinweise, falls der eine oder andere Handgriff doch nicht so saß.

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