Übung am Altenheim Clara-Stft
Blick über Seppenrade als Dank

Seppenrade -

Großalarm am Clara-Stift. Feuerwehr und DRK, vertreten durch die Einsatzeinheit Gruppe Süd, hatten mitten in den Ferien zu einer Übung gerufen, um mit dem vorhandenen Personal die Einsatzbereitschaft zu testen. Über 50 Kräfte waren am Dienstagabend im Einsatz, wobei sich die Frauen der Feuerwehrkameraden und die Jugendfeuerwehr als Mimen zur Verfügung gestellt hatten.

Mittwoch, 08.08.2012, 18:08 Uhr

Übung am Altenheim Clara-Stft : Blick über Seppenrade als Dank
Unter schwerem Atemschutz wurden die „Verletzten“ aus dem Altenheim Clara-Stift geborgen. Foto: mib

Der Übungsablauf sah als Szenario vor, dass im Küchenbereich in der Absauganlage ein Brand ausgebrochen ist. Dadurch wird der Küchenbereich so verraucht, dass nicht das gesamte Personal die Küche verlassen kann. Gleichzeitig hat sich das Feuer durch die Absauganlage bis auf den Dachboden ausgebreitet, wo der Hausmeister und ein Monteur bei Wartungsarbeiten überrascht werden. Beide Personen werden vermisst. Aufgrund der dortigen Arbeiten waren die Rauchabschlusstüren vom Dachgeschoss und dem ersten Obergeschoss offen gestellt. Der Brandrauch breitet sich zunehmend auf das erste Obergeschoss aus, so dass die dort befindlichen Personen (dargestellt von den Mimen der Jugendfeuerwehr) evakuiert werden müssen. Da der Treppenraum stark verqualmt ist, müssen Personen mit der Drehleiter aus dem Obergeschoss gerettet werden.

Der Löschzug Seppenrade begann zunächst unter schwerem Atemschutz mit der Rettung der Personen aus dem Küchenbereich, eine zweite Gruppe mit der Bergung der Personen im Dachgeschoss. Unterstützung erhielt der Seppenrader Löschzug von den Kameraden aus Lüdinghausen, die mit der Drehleiter die Bergung aus dem Obergeschoss unterstützten. Das DRK hatte an der Bushaltestelle an der Mollstraße einen Behandlungs- und Betreuungsplatz zur Versorgung der Verletzten und Betreuung der evakuierten Personen eingerichtet.

Beim anschließenden Imbiss, zu dem Heimleiter Bernd Ader alle Übungsteilnehmer in den Innenhof des Clara-Stifts eingeladen hatte, lobte Löschzugführer Heiner Muhle nicht nur die gute Zusammenarbeit aller Rettungskräfte, sondern auch die mit den anwesenden Mitarbeitern des Hauses. „Jeder hat seine Arbeit so ausgeführt, wie ich es mir bei einem Einsatz wünschen würde“, lobte Einsatzleiter Michael Dammann das ruhige und besonnene Verhalten seiner Kameraden. „Die Übergabe der Verletzten von der Feuerwehr an das DRK hat gut geklappt“, sagte Christian Boländer vom DRK, der die gemeinsamen Übungen für eine sinnvolle Einrichtung hält. Bernd Ader sprach allen Teilnehmern Dank für die spontane Einsatzbereitschaft aus. „Auf einen Ernstfall können wir gern verzichten“, sprach er im Sinne aller.

Als kleines Dankeschön durften die Übungsteilnehmer vom Korb der Drehleiter aus den schönen Ausblick über Seppenrade genießen.

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