So., 23.03.2014

Ehrenamt wird überstrapaziert Zweite hauptamtliche Kraft für die Feuerwehr

Das saß, als die Wehrführung auf der Generalversammlung den anwesenden Ratsvertretern die Leviten las und dabei um mehr Unterstützung für die Kameraden bat. Die Fragen, ob es richtig sei, dass neben den rund 260 Einsätzen, plus Übungen, Dienstabenden, Sonderdiensten und der intensiven Ausbildung des Nachwuchses, auch noch die Wache gesäubert, freiwillig Reparaturen durchgeführt und bei der Fahrzeug- und Maschinenpflege mitgearbeitet werden müsse, sind völlig berechtigt.

Hier wird das Ehrenamt überstrapaziert, die wenige Freizeit der engagierten Wehrleute auf ein Minimum reduziert. Und wenn nach Einsätzen mit Toten oder Schwerverletzten die Kameraden moralische Unterstützung benötigen, glänzen die Politiker durch Abwesenheit.

Allein mit den jährlichen Dankesworten und dem Scheck für die Mannschaftskasse ist es nicht getan. Wie ernst die Politik die Sorgen der Feuerwehr um ihre Zukunft nimmt, kann sie in der kommenden Woche im Haupt- und Finanzausschuss zeigen, wenn es um die zweite hauptamtliche Stelle der Wehr geht. Bis zum 25. Mai sollte nicht nur die Kommunalwahl auf der Tagesordnung der Fraktionen stehen. Wie wäre es, auch über das Thema Feuerwehr nachzudenken?

Michael Beer

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