So., 25.01.2015

Löschzug Seppenrade zieht Bilanz Sturm sorgt für Rekord-Einsätze

Für langjährige Mitgliedschaft im Löschzug Seppenrade wurden Josef Tintrup und Bernhard Stallmann geehrt. Wehrführer Günter Weide (r.) und Löschzugführer Frank Becker (l.) würdigten auch das Engagement der übrigen Mitglieder des Löschzuges, die sich weitergebildet hatten.

Für langjährige Mitgliedschaft im Löschzug Seppenrade wurden Josef Tintrup und Bernhard Stallmann geehrt. Wehrführer Günter Weide (r.) und Löschzugführer Frank Becker (l.) würdigten auch das Engagement der übrigen Mitglieder des Löschzuges, die sich weitergebildet hatten. Foto: mib

Seppenrade - 

Die schweren Unwetter am Pfingstmontag und der Sturm am 11. Juli, der vor allem in den Bauerschaften Emkum, Reckelsum und Tetekum wütete, sorgten beim Löschzug Seppenrade der Freiwilligen Feuerwehr für einen einsamen Rekord bei den Einsätzen. Insgesamt 110 Mal musste der Löschzug ausrücken, obwohl die Zahl der Brandeinsätze zurückging.

Von Michael Beer

Diese Zahlen legte Löschzugführer Frank Becker auf der Jahreshauptversammlung des Löschzuges im Heimathaus am Freitagabend vor. Vor allem Pfingstmontag gingen die Wehrleute angesichts des Sturms bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Neben den Einsätzen und den Dienstabenden kamen noch viele Sonderdienste und Übungen hinzu.

Aber auch die Geselligkeit kam nicht zur kurz. So verbrachte der Löschzug ein langes Wochenende in Berlin. Dass die Ehrenabteilung weiter sehr aktiv ist, war dem Bericht von Werner Becker zu entnehmen. 26 Mal traf sich die Gruppe im vergangenen Jahr. Der Besuch des Skisprung-Weltcups in Willingen, der „Tag der Berufsfeuerwehr“, an dem der Nachwuchs 24 Stunden im Einsatz war, und das Sommerlager in Berlin-Marzahn waren die Höhepunkte bei der Jungfeuerwehr, wie Yannik Grössing berichtete.

Paul Stimberg legte den umfangreichen Kassenbericht vor. Sven Dreßler und Jan-Phillip Kalhoff wurden nach der einstimmigen Entlastung zu Kassenprüfern gewählt. „Die Stadt spart durch unsere Arbeit viel Geld“, sagte Gerätewart Stefan Badelt, denn viele kleine und große Reparaturen werden von den Kameraden jeden Montag selbst durchgeführt.

„Das ist nicht selbstverständlich“, sagte Wehrführer Günter Weide, der anschließend Josef Tintrup für 60jährige Mitgliedschaft und Bernhard Stallmann für 50 Jahre in der Feuerwehr den Dank des Bürgermeisters überbrachte und mit einer Feuerwache als Vogelhaus ehrte. Nach der Auszeichnung der Teilnehmer, die sich in den verschiedenen Bereichen in Lehrgängen weiter- und ausbilden ließen, ging Weide auch auf die Beteiligung an den Dienstabenden ein. „Die Dienstbeteiligung ist Eure Ausbildung, für die jeder selbst verantwortlich ist. Nehmt bitte daran teil“, bat der Wehrführer, der sich beim Seppenrader Löschzug für dessen Einsatz bedankte. Um die Abgänge in die Ehrenabteilung aufzufangen, werde die Wehrführung in den kommenden Wochen an den Schulen Werbung für die Jugendfeuerwehr betreiben, so Weide.

Am 20. Februar findet die Jahreshauptversammlung der gesamten Feuerwehr ebenfalls im Heimathaus statt. Ein Höhepunkt des umfangreichen Terminkalenders wird am 23. August die Einweihung des neuen Rüstfahrzeuges und der „Tag der offenen Tür“ an der Lüdinghauser Feuerwache sein.

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