Mi., 01.07.2015

Tour de Ruhr mit Lüdinghauser Beteiligung E-Mobilität ist im Alltag angekommen

Auf der Tour de Ruhr hatten die unterschiedlichen Fahrzeuge die Möglichkeit, an der Werkstatt des Erzbergwerks Ramsbeck die Batterien wieder aufzuladen.

Auf der Tour de Ruhr hatten die unterschiedlichen Fahrzeuge die Möglichkeit, an der Werkstatt des Erzbergwerks Ramsbeck die Batterien wieder aufzuladen. Foto: Lieneweg

Lüdinghausen - 

Das E-Team Rüschkamp und das aus dem Sunny-Cani-Team hervorgegangene EL-Team Münsterland beteiligten sich an der diesjährigen 24. Tour de Ruhr, die am vergangenen Wochenende vom Ökologiezentrum Bergkamen aus in Richtung Sauerland startete. Nicht mehr wie früher beteiligten sich an der Solar-Rallye vorwiegend die kleinen Szene-Elektromobile von CityEL, Hotzenblitz und Twike, sondern es demonstrierten hauptsächlich ausgewachsene Großserien-Elektroautos von BMW, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Smart, Tesla und Renault den interessierten Gästen an den Haltepunkten, dass die Elektromobilität jetzt im Alltag angekommen ist. Mit sieben von circa 25 Teilnehmern zahlenmäßig am stärksten vertreten waren ältere und neuere Fahrzeuge von Peugeot, darunter das über zwanzig Jahre alte Siegerauto der 4000 Kilometer langen eTourEurope 2015 von Thorsten Elixmann. Absoluter Hingucker war jedoch das Solarcar „SolarWorld GT“ der Hochschule Bochum, das 2014 an der European Solarchallenge auf der belgischen Rennstrecke in Zolder zusammen mit seinem Schwester-Solarrenner einen Doppelsieg eingefahren hatte. Zum Elektronik-Team des Projekts der Hochschule Bochum gehört derzeit auch Sylvia Illberger aus Lüdinghausen, die privat zusammen mit ihrem Vater Horst einen alten Hotzenblitz fährt und sich ihre ersten Elektroauto-Kenntnisse beim ihm und später als Azubi in der Lüdinghauser Werkstatt bei Rüschkamp angeeignet hat.

Die Ziele der Sauerlandrundfahrt am Samstag wurden unter anderem nach der Möglichkeit ausgesucht, die 25 teilnehmenden Elektroautos gleichzeitig mit ausreichend Strom zu versorgen. Als sehr gut mit „dickem Strom“ ausgestattet erwies sich die Werkstatt des alten Erzbergwerks Ramsbeck Ausreichend Strom gab es auch bei der Warsteiner Brauerei , wo nicht nur am Betriebscampingplatz zahlreiche Steckdosen zu finden sind, sondern von der Belegschaft die wohl originellste Ladestelle extra für die Tour de Ruhr bereitgestellt wurde: hier kam das Starkstromkabel aus einem blank geputzten kupfernen Sudkessel aus vergangenen Tagen der Bierproduktion.

Am Sonntag wurden die Fahrzeuge auf dem Willy-Brandt-Platz am Lüner Rathaus präsentiert, wo der stellvertretende Bürgermeister Arno Feller die Fahrer und insbesondere die Initiative Solarmobil Ruhrgebiet – kurz ISOR – als Stammgäste begrüßte. Wie Lüdinghausen engagiert sich Lünen schon seit vielen Jahren über Politik und mittelständische Betriebe (Autohaus Rüschkamp, Ladesäulen-Hersteller EBG compleo) für die Förderung der Elektromobilität.

 

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