Feuerwehr probte den Ernstfall auf dem Gelände der euroalkohol:
Bergung aus zehn Metern Höhe

Lüdinghausen -

„Das Problem mit der Wasserversorgung hat gezeigt, wie wichtig diese Übungen sind“, sagte Wehrführer Günter Weide bei der Manöverkritik zur Großübung der Feuerwehr auf dem alten Betriebsgelände der Euroalkohol am Dienstagabend.

Mittwoch, 21.10.2015, 20:10 Uhr

Wat nu? Algen haben das Saugrohr der Pumpe verstopft. Dieses Problem verdeutlicht, wie wichtig Übungen sind.
Wat nu? Algen haben das Saugrohr der Pumpe verstopft. Dieses Problem verdeutlicht, wie wichtig Übungen sind. Foto: mib

Feuerwehr probt bei euroalkohol den Ernstfall

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  • Impressionen von der Übung Foto: mib
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Die Übungsidee, die von Engelbert Röckmann und Thorsten Voß vorbereitet worden war, ging davon aus, dass beim Umpumpen von Alkohol an einem Kesselwagen ein Schlauch geplatzt ist, wobei es zum unkontrollierten Auslaufen von Alkohol kommt. Das führt zu einer Entzündung. Der Lkw-Fahrer und ein Schlosser, die bei den Arbeiten vor Ort sind, werden so stark verletzt, dass sie den Gefahrenbereich nicht mehr verlassen können. Auf einem großen Tank neben der Abfüllstation befinden sich zwei Schlosser bei Reparaturarbeiten. Durch den Knall verliert einer das Gleichgewicht und stürzt aus zehn Metern Höhe ab. Der auf dem Tank zurückgebliebene Arbeiter erleidet einen Schock, sodass er allein nicht mehr hinabsteigen kann. Die beiden Mitarbeiter in der Umfüllstation erleiden durch das Geschehen ebenfalls einen Schock, einer aber kann einen Notruf unter 112 absetzen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Einspeisung von Löschwasser in das Hydrantennetz mittels Kreiselpumpe aufgrund von Wartungsarbeiten nicht möglich.

Der Löschzug Lüdinghausen begann sofort mit der Menschenrettung und der Brandbekämpfung mittels eines simulierten Schaumteppichs. Mit der Leiter wurden zunächst die verletzten Personen vom hohen Tank geborgen und anschließend das Gelände ausgeleuchtet. Alle Verletzten wurden dem DRK übergeben. Der Löschzug Seppenrade baute die Wasserversorgung über das Trinkwassernetz und die Zisterne auf dem Gelände auf. Die Algen in der Zisterne sorgten aber dafür, dass die Wasserversorgung plötzlich abbrach – die Saugpumpe war verstopft.

Bei der anschließenden Manöverkritik in der Gaststätte „Burghof“ Richter dankte Produktionsleiter Dirk Kribbel der Feuerwehr und dem DRK für ihren Einsatz. Er versprach, das Algenproblem in der Zisterne schnell beheben zu lassen. Wehrführer Günter Weide hatte als ein zweites Problem die Kommunikation zwischen den Löschzügen und dem DRK erkannt, das im Laufe der Übung aber beseitigt werden konnte. Kreisbrandmeister Christoph Nolte sprach von einer sehr harmonischen Übung, mit einem guten Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und DRK. Das Deutsche Rote Kreuz, das mit den Aktiven der Ortsvereine Lüdinghausen und Senden teilnahm, „will einiges aus dieser Übung weiter verarbeiten“.

Josefine Kleyboldt, stellvertretende Bürgermeisterin, lobte vor allem die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehr. „Ihr habt hier ein Wirgefühl gezeigt. Die Stadt ist stolz auf das Engagement der Feuerwehr“, sagte sie.

Vor dem gemeinsamen Abendessen wurden Jannik Strauch in die Jugendfeuerwehr, Lea Klüter, Mavo Ndala und Florian Gesper in die aktive Wehr aufgenommen. Wehrführer Günter Weide beförderte Lukas Klaas zum Feuerwehrmann.

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