51 Flüchtlinge für Interview zur BAMF-Stelle am FMO gefahren
Das Warten hat ein Ende

Lüdinghausen -

Mit einem Bus fuhren am Mittwoch 51 Flüchtlinge aus Lüdinghausen zur Registrierungsstelle des BAMF am Flughafen Münster-Osnabrück. Dort stellten sie ihre Asylanträge.

Donnerstag, 04.08.2016, 13:08 Uhr

51 Asylbewerber aus Lüdinghausen sind am Mittwoch mit einem eigens gecharterten Bus nach Greven zum Flughafen Münster-Osnabrück gefahren. in der dortigen Registrierungsstelle des BAMF stellten sie ihre Asylanträge.
51 Asylbewerber aus Lüdinghausen sind am Mittwoch mit einem eigens gecharterten Bus nach Greven zum Flughafen Münster-Osnabrück gefahren. in der dortigen Registrierungsstelle des BAMF stellten sie ihre Asylanträge. Foto: wer

Teilweise haben sie schon seit Oktober auf diesen Termin gewartet. Am Mittwoch war es endlich soweit. 51 Asylbewerber, die in Lüdinghausen untergekommen sind, fuhren zur Registrierungsstelle des BAMF (Bundesamt für Mi­gration und Flüchtlinge) am Flughafen Münster-Osnabrück, um dort ihre Asylanträge stellen zu können. Den Termin hatte die Ausländerbehörde der Stadt mitgeteilt, die dann die Bustour organisierte. Begleitet wurden die Männer, Frauen und Kinder von Ehrenamtlichen des Arbeitskreises Asyl .

„Die Flüchtlinge kommen vor allem aus Syrien, dem Irak, Afghanistan und einige wenige aus nordafrikanischen Staaten“, erklärte Ulrich Beckerling vom AK Asyl. Vor einigen Wochen war bereits eine Gruppe Flüchtlinge in Bielefeld bei der Registrierungsstelle gewesen – mit eher schlechten Erfahrungen (WN berichteten). Der Ruf der BAMF-Mitarbeiter in Greven sei allerdings deutlich besser als der in Ostwestfalen, so Beckerling.

Der städtische Beigeordnete Matthias Kortendieck erklärte, dass, nachdem die 51 Flüchtlinge ihre Anträge gestellt hätten, alle Asylbewerber in Lüdinghausen offiziell als solche erfasst seien. Eine Schwierigkeit sei ihm allerdings gestern Mittag noch mitgeteilt worden: Die EDV am FMO sei am Nachmittag – zumindest zeitweise – ausgefallen. Ob also alle Asylbewerber ihre Interviews gehabt hätten, sei nicht klar.

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