So., 10.01.2016

Hans Wolfgang Schneider verabschiedet „Er hat für die Musik gebrannt“

Ein Konzert der Wiener Philharmoniker werden Beate und Hans Wolfgang Schneider (v.r.) demnächst besuchen können. Dieses Abschiedsgeschenk machten dem scheidenden Leiter des Musikschulkreises Lüdinghausen die Vertreter der Kommunen.

Ein Konzert der Wiener Philharmoniker werden Beate und Hans Wolfgang Schneider (v.r.) demnächst besuchen können. Dieses Abschiedsgeschenk machten dem scheidenden Leiter des Musikschulkreises Lüdinghausen die Vertreter der Kommunen. Foto: wer

Lüdinghausen - 

Man könnte auch ein heiteres Beruferaten daraus machen: Ein Koch folgt auf einen Schneider?! Am Sonntagabend wurde Dr. Hans Wolfgang Schneider am Ende des Konzerts zum Neuen Jahr des Jugendsinfonieorchesters in der Aula des Canisianums als Leiter des Musikschulkreises Lüdinghausen verabschiedet. Bürgermeister Richard Borgmann überreichte den Dirigentenstab anschließend an dessen Nachfolger Elmar Sebastian Koch.

Von Peter Werth

In seiner Abschiedsrede erinnerte Lüdinghausens Stadtoberhaupt im Namen der fünf am Musikschulkreis beteiligten Kommunen an die Antrittsworte von Schneider vor knapp 23 Jahren. Musik sei „Sache der Laien und Amateure“. Laien komme aus dem Griechischen und bedeute „Volk“, Amateure aus dem Lateinischen und bedeute „Liebhaber“. Hans Wolfgang Schneider habe „für die Musik gebrannt“, sagte Borgmann und dankte ihm für sein Wirken. Er habe so manchem „musikalischen Rohdiamanten den letzten Schliff gegeben“. In seinen Dank bezog er auch Beate Schneider ein, die sich kaum weniger engagiert habe.

Das bekräftigten für den Förderverein der Musikschule Dr. Claudia Schmidt und Dr. Simone Drücke, die Hans Wolfgang Schneider nimmermüdes Engagement bescheinigten – nicht zuletzt für den Erhalt der Villa Westerholt – und ihre Kinder auf den vielen Reisen des Orchesters bei Beate Schneider immer in guten Händen wussten.

Hans Wolfgang Schneider nahm die Dankesworte sichtlich gerührt entgegen, verwies nach einer Zugabe aber auf seinen Nachfolger Elmar Sebastian Koch. Der zeigte sein Einvernehmen mit dem Jugendsinfonieorchester gleich beim Dirigieren des schmissigen Radetzky-Marsches.

Der Abend endete mit einem Empfang, bei dem viele Weggefährten und Musikfreunde die Gelegenheit hatten, sich persönlich von Hans Wolfgang Schneider zu verabschieden.

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