Do., 14.01.2016

TÜV-Station Lüdinghausen legt Prüfbericht für 2015 vor Bei Gelb sieht der TÜV rot

Mit dem sogenannten „HU-Adapter“ kann TÜV-Stationsleiter Georg Naber bei allen Fahrzeugen ab dem Baujahr 2012 die notwendigen technischen Informationen direkt auslesen. Die gelbe Plakette ist seit dem 1. Januar 2016 abgelaufen..

Mit dem sogenannten „HU-Adapter“ kann TÜV-Stationsleiter Georg Naber bei allen Fahrzeugen ab dem Baujahr 2012 die notwendigen technischen Informationen direkt auslesen. Die gelbe Plakette ist seit dem 1. Januar 2016 abgelaufen.. Foto: ben

Lüdinghausen - 

Wer zurzeit noch mit einer gelben Prüfplakette am Auto unterwegs ist, sollte sich jetzt schnell auf den Weg machen – die ist nämlich seit Jahresanfang abgelaufen. Und das bedeutet: „Ab zwei Monaten Überziehung macht das einen Aufschlag von 20 Prozent der Prüfgebühr für die HU“, so Georg Naber, Leiter der TÜV-Station in Lüdinghausen. Und wer sich noch ein bisschen mehr Zeit lässt, ist ab dem vierten Monat sogar mit einem Punkt in Flensburg dabei.

Von Beate Nießen

„Wer so spät zu uns kommt, hat meist auch mehr Mängel am Fahrzeug“, begründen Naber und sein Kollege Markus Stroot, Teamleiter für die Region Münsterland, die höhere Gebühr. Nicht selten werde in solchen Fällen die Untersuchung bewusst hinausgezögert, weil zum Beispiel größere, kostenintensive Reparaturen anstünden.

Doch die weitaus meisten Fahrzeuge, die im vergangenen Jahr zur Hauptuntersuchung in die TÜV-Station an der Selmer Straße gebracht wurden, befanden sich laut Jahresreport in einem guten technischen Zustand. Knapp 60 Prozent erhielten schon im ersten Anlauf die neue Plakette, bei 40 Prozent fanden sich sogar gar keine Mängel. Damit liegen die Zahlen circa auf Vorjahresniveau.

Ebenso sieht das bei den Hauptursachen für die festgestellten Fahrzeugmängel aus. Rund ein Drittel gehen auf das Konto von Licht und Elektronik, gefolgt von den Bremsen. „Wir wundern uns immer wieder, wie viele Fahrzeughalter hier mit defekten Scheinwerfern auftauchen, obwohl das ja nun mal ein Mangel ist, der eigentlich sofort auffällt“, so Naber.

Nicht immer muss dabei allerdings der Scheinwerfer oder das Rücklicht defekt sein, häufig seien auch die Scheinwerfer einfach nur falsch eingestellt. „Auch wer einen modernen Wagen mit einer automatischen elektronischen Einstellung der Scheinwerfer fährt, sollte diese zwischendurch überprüfen lassen“, so Markus Stroot. Zum Beispiel durch Erschütterungen während der Fahrt oder durch den Wechsel einer Birne könne der Leuchtwinkel nicht mehr stimmen und man blende entgegenkommende Verkehrsteilnehmer.

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