Sa., 30.01.2016

Weitere ehrenamtliche Helfer dringend gesucht Andrang steigt: Tafel öffnet auch dienstags

Lüdinghausen - 

Die Lüdinghauser Tafel reagiert auf die anhaltend wachsende Zahl der Kunden. Dieser Druck habe vor allem in den letzten beiden Jahren ständig zugenommen, heißt es in der Mitteilung der Tafel. Auch wegen des Zuzugs von Flüchtlingen war die Warenausgabe in dem vorgegebenen Rahmen nicht mehr zu schaffen. Dieses Problem wurde durch zusätzliches Personal und verlängerte Ausgabezeiten gelöst.

„An dieser Stellschraube können wir nun nicht mehr drehen“, stellt Josef Kersting, Vorsitzender der Tafel, fest. „Deshalb wollen wir für die Warenausgabe, die bisher mittwochs in vier Gruppen erfolgt, eine fünfte Gruppe bereits am Dienstagnachmittag bedienen“, fasst er die Ergebnisse intensiver Gespräche im Tafelteam zusammen.

„Diesen Mehraufwand können wir allerdings nicht mit dem vorhandenen ehrenamtlichen Personal leisten. Deshalb appellieren wir an die Mitbürgerinnen und Mitbürger, uns bei dieser zusätzlichen Aufgabe zu helfen“, hofft Kersting. Gesucht werden Frauen und Männer, die dienstagnachmittags etwa zwei Stunden bei der Warenausgabe und beim Empfang der Kunden helfen. Hilfe kann die Tafel aber auch beim Sortieren der Ware gebrauchen. Diese Arbeit steht dienstags und mittwochs auf dem Programm. Gesucht werden auch immer wieder Männer, die den Fahrdienst beim Abholen der gespendeten Ware leisten sowie zusätzliche Kräfte für den Kerntag der Tafel am Mittwoch.

„Dankbar sind wir den Firmen in Lüdinghausen und Umgebung, die uns immer wieder ausreichend Ware zur Verfügung stellen – Ware, die für den Verkauf nicht mehr, für den Verzehr aber sehr wohl noch gut geeignet ist“, erklärt der Tafel-Vorsitzende. Das Warenkontingent sei nicht das Problem, um die wachsende Kundenzahl zu versorgen. Die Zeitschiene für die Warenausgabe am Mittwoch habe nicht mehr ausgereicht.

Eine andere Stellschraube wurde bereits vor geraumer Zeit bewegt: die dezentrale Lösung für Gruppen von Flüchtlingen aus Südkirchen und Olfen. Damit wurde beiden Seiten geholfen. Der Zustrom von Kunden an den Verkaufstagen wurde reduziert, im Gegenzug empfangen die örtlich betreuten Gruppen von Flüchtlingen ihre Ware vor Ort. Damit wird für sie das Problem der Anreise und des Transports gelöst. Der dadurch erzielte Effekt der Entspannung beim Ausgabetag der Tafel ist durch die unaufhaltsam wachsende Zahl der Kunden inzwischen aufgezehrt. Josef Kersting nennt einen weiteren Aspekt, der im Tafelteam einvernehmlich zur Vorbereitung einer fünften Gruppe geführt hat. Damit sei die Tafel gewappnet für sicherlich weiter wachsende Kundenzahlen.

„Ein vorläufiger Aufnahmestopp für neue Kunden ist für uns die allerletzte Lösung. Daran wollen wir nicht denken“, betont der Tafel-Vorsitzende. Er hofft nun, dass die Tafel von neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt wird, damit der zusätzliche Ausgabetag geleistet werden kann. Interessierte können sich per E-Mail (luedinghauser-tafel@versanet.de) melden oder telefonisch unter ✆  0 25 91/2 37 23 39.

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