Di., 01.03.2016

Marktplatzumgestaltung „Stadtfest Light“ im September?

Keine Bühne, kein Trubel und kein Tanz, aber auch kein Wochenmarkt, wenn der Marktplatz umgestaltet wird.

Keine Bühne, kein Trubel und kein Tanz, aber auch kein Wochenmarkt, wenn der Marktplatz umgestaltet wird. Foto: WN

Lüdinghausen - 

Wenn ab September die gute Stube der Stadt – der Marktplatz – umgestaltet wird, wird es für das Stadtfest (16. bis 18. September), aber erst recht für den Wochenmarkt eng. „Wir haben zwei mögliche Szenarien durchgespielt“, erklärte dazu auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten Lars Werkmeister, Geschäftsführer von Lüdinghausen Marketing. Denn dessen Team ist verantwortlich für die Ausrichtung des Stadtfestes.

Von Peter Werth

Die eine Möglichkeit sei, das Stadtfest in abgespeckter Form durchzuführen. Man würde auf den Marktplatz mit dessen Hauptbühne verzichten und alles in weniger umfangreichen Rahmen über die Bühne gehen lassen, so Werkmeister. Als Ausgleich käme dann die im vergangenen Jahr erstmals angebotene mobile Bühne auf dem Parkplatz der alten Molkerei in der Borg zum Zuge. Eine andere Variante, so der LH-Marketing-Geschäftsführer, wäre ein Ausweichen auf die Pferdewiese oder in den Innenhof der Burg Lüdinghausen.

Das alles seien zunächst noch „Gedankenspiele“. Eine Entscheidung in der Sache steht allerdings noch aus. „Wir haben bis April Zeit, dann müssen wir Bescheid wissen, wann die Bauarbeiten auf dem Marktplatz starten“, so Lars Werkmeister.

Genauso unbeantwortet ist bislang die Frage, wo in der Zeit der Marktplatzneugestaltung der Wochenmarkt – immerhin jeden Dienstag und Freitag – stattfinden soll. Auch da gebe es natürlich Überlegungen, so Jochen Schwering, bei Lüdinghausen Marketing für die Organisation der Märkte verantwortlich.

Eine erste Idee, ihn auf der Wilhelmstraße zu verlegen, sei allerdings schnell verworfen worden, so Schwering: „Dort würden wir nicht nur der Außengastronomie der Eisdielen ins Gehege kommen, sondern auch den Weg für Baufahrzeuge versperren.“

Realistisch sei es, die Marktstände auf der Wolfsberger Straße und der Mühlenstraße im Randbereich des Kirchengeländes unterzubringen. „Das ist noch nicht abschließend spruchreif, aber die Tendenz geht in diese Richtung“, sagte Jochen Schwering. Darüber hinaus habe man schon mit der Kirchengemeinde St. Felizitas über das Thema gesprochen.

Auch die Stadt ist bei der Entscheidung über die Standorte von Stadtfest und Wochenmarkt mit im Boot. „Wir wollen da nicht vorgeben“, erklärte Fachbereichsleiter Ordnung Michael Pieper. Lüdinghausen Marketing sollte zunächst Gelegenheit haben, ein Konzept auf die Beine zu stellen. Gerade für das Stadtfest sei das besonders wichtig. Sollten sich Standorte ändern, müsse ja auch über ein verändertes Sicherheitskonzept nachgedacht werden.

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