Di., 01.03.2016

Respekt für Ehrenamtliche Die ersten vier Ehrenamtskarten sind vergeben

Richard Borgmann (hinten l.), Bürgerstiftungsvorsitzender Bernhard Krämer (hinten r.) und dessen Stellvertreter Josef Bone (hinten Mitte) überreichten Georg Schulze Forsthövel, Andre Pohlmann, Karl-Heinz Kuhlmann und Ingrid Kortendieck (v.l.) die ersten Ehrenamtskarten.

Richard Borgmann (hinten l.), Bürgerstiftungsvorsitzender Bernhard Krämer (hinten r.) und dessen Stellvertreter Josef Bone (hinten Mitte) überreichten Georg Schulze Forsthövel, Andre Pohlmann, Karl-Heinz Kuhlmann und Ingrid Kortendieck (v.l.) die ersten Ehrenamtskarten. Foto: bl

Lüdinghausen - 

Der Bürgerstiftungschef spricht von einem „tollen Gefühl“. Lüdinghausen ist die erste Kommune im Kreis Coesfeld, in der es die Ehrenamtskarte gibt. Von der Idee bis zur Ausgabe hat es nicht lange gedauert.

Von Bettina Laerbusch

„Es ist ein tolles Gefühl, dass das in Lüdinghausen so reibungslos über die Bühne gegangen ist“, sagt Bernhard Krämer. Von der Idee bis zur ersten Übergabe gestern ist gerade Mal ein halbes Jahr vergangen. Und: Lüdinghausen ist nach Angaben des Bürgermeisters die erste Kommune im Kreis Coesfeld, in der es die Ehrenamtskarte jetzt gibt. Zusammen mit Krämer, Vorsitzender der Bürgerstiftung, überreichte Borgmann am Montag im Rathaus die ersten Karten an vier Bürger: an Georg Schulze Forsthövel, Andre Pohlmann, Karl-Heinz Kuhlmann und Ingrid Kortendieck.

Die Bürgerstiftung hatte 2015 die Initiative ergriffen. Eine Vereinbarung mit der Landesregierung musste die Stadt unterschreiben. Die Stadt stellt die Karten aus; die Bürgerstiftung erledigt alle Aufgaben rund um die Verwaltung derselben.

Georg Schulze Forsthövel engagiert sich seit zwei Jahrzehnten in der katholischen Jugendarbeit. Vor allem für junge Menschen in der Gemeinde setzt sich auch Ingrid Kortendieck ein. Sie ist unter anderem in der Bücherei aktiv, betreut dort das Lese­held-Projekt, bei dem es um die gezielte Förderung von Jungen geht. Dass die zwei Kirchengemeinden in Seppenrade und Lüdinghausen nach der Fusion zusammenwachsen, „eine gemeinsame Gemeinde werden“, dafür will sie jetzt besonders arbeiten.

Andre Pohlmann ist seit vielen Jahren beim DRK aktiv, im Sanitätsdienst unter anderem. Er gibt überdies Erste-Hilfe-Kurse. DRK-Mitglied durch und durch – seit 1963 – ist auch Karl-Heinz Kuhlmann. Er engagiert sich darüber hinaus bei der Tafel und war oft bei Auslandseinsetzen dabei. „Die Dankbarkeit der Menschen – das lässt einen nicht los, ob im Ausland oder bei der Tafel.“

Die Ehrenamtskarte muss beantragt werden. Sie verschafft den Inhabern Vergünstigungen in ganz NRW. Welche das sind, ist auf der Internetseite der Bürgerstiftung nachzulesen bzw. verlinkt. Auch Einrichtungen und Firmen in Lüdinghausen sind dabei. Die Liste werde gerade aktualisiert und sei Ende der Woche einsehbar, so Krämer.

 

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