Do., 01.12.2016

CDA informiert sich über Flüchtlingsarbeit Erfolg und Herausforderung

Mitglieder des CDA-Ortsvereins informierten sich in der Familienbildungsstätte über die Integrationsarbeit mit Flüchtlingen.

Mitglieder des CDA-Ortsvereins informierten sich in der Familienbildungsstätte über die Integrationsarbeit mit Flüchtlingen.

Lüdinghausen - 

Mitglieder des CDA-Ortsvereins diskutierten mit Vertretern der Familienbildungsstätte und des AK Asyl über die Erfolge und Herausforderungen in der Flüchtlingsarbeit.

Die Flüchtlingspolitik war eines der bestimmenden Themen in der Öffentlichkeit der vergangenen Monate. Darüber diskutierten jetzt auch die Mitglieder des Ortsvereins der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) in der Familienbildungsstätte (Fbs). Dabei stand vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die Integration der Flüchtlinge in Lüdinghausen konkret gestaltet werde, schreibt der Ortsverein. Fbs-Leiter Boris Sander klärte die CDA-Mitglieder zunächst über die allgemeine Arbeit der Fbs in den letzten Monaten auf. So habe man sich frühzeitig mit dem AK Asyl vernetzt, um deren Flüchtlingshilfe zu unterstützen und es wurde beispielsweise eine Beratungsstelle des Arbeitskreises speziell für Frauen in der Fbs eingerichtet.

Weitere Referentinnen an diesem Abend waren die Fbs-Mitarbeiterin Angelika Gründken und die ehrenamtliche Helferin Amineh Marvani. Diese berichteten über die vielfältigen Angebote für Flüchtlinge in der Fbs, beispielsweise Kreativmal-Kurse und gemeinsames Kochen stehen auf dem Programm. Zudem werden von der Fbs gemeinsam mit dem SkF und dem AK Asyl Weiterbildungsmöglichkeiten für die ehrenamtlichen Helfer angeboten, wie zum Beispiel Vorträge zum Ausländerrecht oder zu interkulturellen Kompetenzen. CDA-Mitglied Anni Willms lobte die Arbeit der Flüchtlingshelfer: „Ich bin beeindruckt.“ Aber auch über die Probleme bei der Integration wurde gesprochen, wie die fehlenden Sprachkenntnisse, die unterschiedlichen Mentalitäten der Flüchtlinge und die Bildungsspanne, die vom ausgebildeten Arzt bis zum Analphabeten reiche.

Gemeinsamer Sport soll Kontakte fördern

In der anschließenden Diskussion wurde auch über weitere Möglichkeiten der Integration gesprochen. Einig zeigten sich alle Beteiligten, dass gemeinsamer Sport eine ideale Möglichkeit sei, schnell und unkompliziert in Kontakt zu kommen. Zudem sei es auch notwendig, dass es Beschäftigungs- und Arbeitsmöglichkeiten gebe, dazu könnten Flüchtlinge auch ehrenamtliche Arbeit leisten. Abschließend zog CDA-Vorsitzender Christian Kurz ein positives Fazit. Er zeigte sich beeindruckt, dass die haupt-und ehrenamtlichen Helfer eine sehr gute Arbeit zur Integration von Flüchtlingen leisten. „Diese Leistung ist nur im Schulterschluss zwischen allen Beteiligten möglich“, so Kurz.

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