Fr., 02.12.2016

Andreas Albas Atelier in neuen Räumlichkeiten Die Lust am Experimentieren

Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: Andreas Alba und seine Lebensgefährtin Ute Bracht. Eröffnung an der Hans- Böckler-Straße 55 wird am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr gefeiert.

Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: Andreas Alba und seine Lebensgefährtin Ute Bracht. Eröffnung an der Hans- Böckler-Straße 55 wird am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr gefeiert. Foto: wer

Lüdinghausen - 

Nach zwei Jahrzehnten auf einem Bauernhof in Tetekum hat Andreas Alba sein Atelier jetzt in die Hans-Böckler-Straße verlegt. Auch am neuen Standort wird er seiner Lust am künstlerischen Experimentieren weiter frönen, wie er sagt. Zudem sollen auch wieder Workshops angeboten werden.

Von Peter Werth

Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, aber letztlich unumgänglich gewesen. 21 Jahre hatte Andreas Alba sein Atelier auf einem Bauernhof in Tetekum – „ein Drittel meines Lebens“. Zeitweise hat der Maler dort nicht nur gearbeitet, sondern auch seine Heimstatt gefunden. Damit ist jetzt Schluss, die Mäuse haben gewonnen. An diesem Wochenende – Samstag und Sonntag (3. und 4. Dezember) jeweils von 11 bis 18 Uhr präsentiert er sein neues Atelier an der Hans-Böckler-Straße 55. Trotz des Ortswechsels will Alba dort einige lieb gewordene Traditionen fortleben lassen. Dazu gehört der winterliche weiße Punsch bei Kerzenschein, versprechen er und seine Lebensgefährtin Ute Bracht den Besuchern.

Der Umzug sei „ein echter Kraftakt“ und noch immer nicht gänzlich abgeschlossen. Schließlich müssten nicht nur einige Hundert Bilder, sondern diverse Utensilien den Ortswechsel vornehmen. In den zwei Jahrzehnten habe sich vieles angesammelt, von dem er sich jetzt trennen müsse, bedauert Alba. „Allein 300 verschiedene Schriften in Bleisatz hatte ich gelagert“, erklärt er. Nur einen Bruchteil kann er jetzt unterbringen. Aber die übrigen – ebenso wie die Rahmenwerkstatt – habe er in gute Hände vermitteln können.

Das neue Atelier besteche allerdings durch seine großflächige Glasfassade, die das Arbeiten bei Tageslicht zulasse. Zudem ist ein Ausstellungsraum angegliedert. Und noch immer ist reichlich Platz, um diverse Materialien und fertige Kunstwerke zu lagern. Künftig werde es regelmäßig Ausstellungen und auch Workshops zu freier Malerei, Kalligraphie und Skulptur geben, verspricht Alba, der nach seinem Grafikdesign-Studium an der Fachhochschule Münster seit 1980 als freischaffender Künstler tätig ist.

Seine besondere Liebe gilt seit vielen Jahren der Toskana. Dort sind nicht nur viele seiner Werke entstanden, dort – nahe San Gimi­gnano – hatte er auch bis 1992 eine eigene Galerie. Alljährlich veranstaltet er in dieser Landschaft zudem einen Kunstworkshop. Dort geht es für die Teilnehmer zehn Tage lang nicht nur um Malerei, sondern auch um Bildhauerei und Fotografie.

Er selbst beschreibt sich als „sehr experimentierfreudig“. Von der durch die Toskana inspirierten Landschaftsmalerei habe er sich mehr und mehr in Richtung des Abstrakten, teils mit kalligraphischen Elementen, entwickelt. Arbeiten des 63-Jährigen sind nicht nur in Galerien und auf internationalen Kunstmessen zu sehen. Immer wieder fertigt er für renommierte Unternehmen Auftragsarbeiten. „Zurzeit sind 26 meiner Bilder in einer Galerie in den USA zu sehen“, freut sich Alba.

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