Am Ende des Lebens
Was ist eine „Spirituelle Verfügung“?

Lüdinghausen -

Der Vortragsabend über ein Schriftstück zur Ergänzung der Patientenverfügung stieß auf große Resonanz.

Freitag, 02.06.2017, 22:06 Uhr

Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung, zu der die Hospizbewegung und die Familienbildungsstätte eingeladen hatten.
Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung, zu der die Hospizbewegung und die Familienbildungsstätte eingeladen hatten. Foto: Hospizbewegung

Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung der Hospizbewegung Lüdinghausen/Seppenrade und der Familienbildungsstätte zum Thema „Spirituelle Verfügung“. Etwa 40 Interessierte folgten den Ausführungen der Krankenhausseelsorgerin Reinhild Wrublick , die zusammen mit dem Ethikkomitee der Christophorus-Kliniken eine Form dieser „Spirituellen Verfügung“ von Prof. Dr. Franco Rest weiterentwickelt hat.

Dabei geht es vor allem um Ergänzungen und Vertiefungen der eher medizinisch orientierten Patientenverfügung, heißt es im Pressebericht. Die „Spirituelle Verfügung“ will als Anregung verstanden werden, sich gedanklich und gefühlsmäßig mit dem Sterben auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, was jedem Menschen persönlich am Lebensende wichtig sein könnte. Es können mögliche Ängste und Befürchtungen in den Blick genommen werden genauso wie Erfahrungen, die mit Schmerz und Belastungen verbunden sind. Welche Begleitung wünsche ich mir und welche nicht? Welche Rituale, Symbole und Bilder sind mir wichtig? Wie soll an mein Leben erinnert werden? Wie und wo möchte ich bestattet werden? Was will ich anderen hinterlassen? Mit welchem Blick schaue ich auf mein bisheriges Leben zurück? Was möchte ich auf jeden Fall noch erleben? Zur Beantwortung dieser und vieler weiterer Fragen soll die „Spirituelle Verfügung“ inspirieren.

Reinhild Wrublick, heißt es im Pressetext, machte den Teilnehmern Mut, sich mit diesen Fragen alleine und vor allem auch im Gespräch mit nahestehenden Menschen zu beschäftigen und die eigenen Wünsche und Vorstellungen für den Sterbeprozess, die Verabschiedung und die Beerdigungsform schriftlich festzuhalten.

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