Mi., 20.09.2017

Tempo 30 auf der Dülmener Straße Sicher zum Supermarkt

Zwischen der Einmündung Rosenstraße und der Ampelkreuzung mit der Hauptstraße/Halterner Straße in Seppenrade möchte die CDU eine Tempo-30-Zone auf der Dülmener Straße eingerichtet wissen. Mit dem entsprechenden Antrag beschäftigt sich am kommenden Dienstag der Bauausschuss.

Zwischen der Einmündung Rosenstraße und der Ampelkreuzung mit der Hauptstraße/Halterner Straße in Seppenrade möchte die CDU eine Tempo-30-Zone auf der Dülmener Straße eingerichtet wissen. Mit dem entsprechenden Antrag beschäftigt sich am kommenden Dienstag der Bauausschuss. Foto: Peter Werth

Seppenrade - 

Die CDU wünscht sich Tempo 30 auf einem Teilstück der Dülmener Straße in Seppenrade. Zudem soll in Höhe der Einmündung Rosenstraße eine Querungshilfe eingerichtet werden. Der Bauausschuss wird sich mit dem Thema beschäftigen.

Von Peter Werth

Die Seppenrader Christdemokraten wünschen sich eine verbesserte Verkehrssituation auf dem innerörtlichen Abschnitt der Bundesstraße 474 (Dülmener Straße). Insbesondere den Abschnitt zwischen der Ampelkreuzung Haupt-/Halterner Straße und der Rosenstraße haben sie dabei im Blick. Dort wünschen sie sich eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 sowie im Bereich der Einmündung Rosenstraße eine Querungshilfe. Mit diesem Antrag wird sich am Dienstag (26. September) der Bauausschuss beschäftigen.

Die CDU begründet ihre Forderung mit der Zunahme des Verkehrs auf der Bundesstraße in den vergangenen Jahren. „Älteren Leuten fällt es schwer, die Straße zu den Lebensmittelgeschäften zu überqueren“, heißt es dazu im Antrag wörtlich. Angesichts des demografischen Wandels nehme dieses Problem noch zu, sind die Christdemokraten überzeugt. Aber auch für Mütter oder Väter mit Kinderwagen sei das Überqueren der Straße durch den zugenommenen Verkehrsfluss erschwert.

Die Verwaltung möge mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW Kontakt aufnehmen, um in dieser Frage eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Dieser war am Dienstag für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Dem demografischen Wandel geschuldet

Beim Kreis Coesfeld äußerte man sich dagegen zurückhaltend zu der Frage der Verkehrsberuhigung. Dessen stellvertretender Pressesprecher Dietrich Aden verwies auf den entsprechenden Paragrafen 45 der Straßenverkehrsordnung. Da heiße es, dass derartige Anordnungen nur „bei besonderen Gefahrenlagen“ möglich seien. Zunächst müsse man aber ein entsprechendes Schreiben der Stadt Lüdinghausen abwarten, in dem der Antrag für die verkehrsberuhigenden Maßnahmen formuliert sei.

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