Do., 21.09.2017

MINT-Tag im Antonius Gymnasium Junger Forscherdrang

Mit dem Mikroskop wurden Blütenstände untersucht (oben), Trockeneis brachte Luftballons zum Platzen.

Mit dem Mikroskop wurden Blütenstände untersucht (oben), Trockeneis brachte Luftballons zum Platzen. Foto: ben

Lüdinghausen - 

Vier Stunden lang beschäftigten sich die 74 Schüler und Schülerinnen in fünf Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Experimenten in den Fächern Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Biologie.

Von Beate Nießen

„MINT“ – die vier Großbuchstaben stehen für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Schulen, die sich diesen Fächern besonders verschrieben haben, dürfen sich – nach Verleihung eines Zertifikates – darum auch „Mint-Schule“ nennen. Ein solches Zertifikat besitzt das Antonius Gymnasium schon seit Jahren. Darum finden hier auch regelmäßig Projekte und Aktionen rund um die Naturwissenschaften statt – so wie der „MINT-Tag“ der Siebtklässler am Mittwochvormittag.

Besonders laut war es im Bereich Chemie

Vier Stunden lang beschäftigten sich die 74 Schüler und Schülerinnen in fünf Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Experimenten in den Fächern Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Biologie. Dazu wurden die Klassenverbände aufgelöst und die Schüler per Losverfahren aufgeteilt. Mittags trafen sich dann alle in der Aula wieder, um die Ergebnisse ihrer Arbeit den anderen Mitschülern und interessierten Eltern vorzustellen.

Besonders laut ging es dabei in der Abteilung Chemie zu, wo mit Trockeneis experimentiert und dabei der ein oder andere Luftballon zum Platzen gebracht wurde. Nebenan, bei den Physikern, stand die Energiegewinnung durch Wind- und Solaranlagen im Fokus. Dazu hatte die Schule vier große Experimentierkoffer geliehen, mit denen die Schüler ganz praktisch testen konnten, unter welchen Bedingungen erneuerbare Energien am besten zu gewinnen sind und wie man sie anschließend nutzbringend umwandeln kann. Katharina Zech (12 J.) aus der 7a und Jule Breuer (12J) aus der 7 b erklärten hier ihren Mitschülern, warum das Licht am besten senkrecht auf Solarzellen treffen muss: „„So ist die Energieausbeute am größten.“

Was sind „platonische Körper?“

Auch in den anderen Bereichen gab es viele Fragen zu beantworten. Die Mathematiker erklärten, was „platonische Körper“ sind, die Informatiker stellten die Arbeit mit einem 3-D-Drucker vor und die Biologen hatten von draußen zahlreiche Blumenarten mitgebracht und katalogisiert.

Frank Zienow, MINT-Koordinator am Anton, zeigte sich rundum zufrieden mit dem Verlauf: „Es ist schön zu sehen, wie wissbegierig die Schüler sind und sich auf die Experimente einlassen.“

Leserkommentare

Google-Anzeigen

karriere.ms Anzeigen

Ihr Jobportal für unbefristete und befristete Stellenangebote aus dem Münsterland

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5167010?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F