Fr., 06.10.2017

Ausstellung zum Reformationsjubiläum Hut ab vor Martin Luther

Bitte Platz nehmen: Eine Tischszene gehört ebenfalls zur Ausstellung „Mensch Martin – Hut ab!“. Das Foto entstand in Greven, wo sie im September zu sehen war. Für die Organisation in Lüdinghausen ist der ökumenische Arbeitskreis zuständig.

Bitte Platz nehmen: Eine Tischszene gehört ebenfalls zur Ausstellung „Mensch Martin – Hut ab!“. Das Foto entstand in Greven, wo sie im September zu sehen war. Für die Organisation in Lüdinghausen ist der ökumenische Arbeitskreis zuständig. Foto: Hans Lüttmann

Lüdinghausen - 

Zum Reformationsjubiläum geht Martin Luther auf Tour. Nicht persönlich, versteht sich, sondern in Form einer Ausstellung. Ab Sonntag (8. Oktober) machte diese für zwei Wochen Station in Lüdinghausen, und zwar im evangelischen Stephanus-Gemeindezentrum. Vor allem Kinder und Familien sind dort zum Mitmachen aufgefordert.

Von Anne Eckrodt

500 Jahre Reformation – Grund genug, für den evangelischen Kirchenkreis Münster, Martin Luther auf Tour zu schicken. Nicht persönlich, versteht sich, sondern in Form einer Wanderausstellung. „Mensch Martin – Hut ab!“ heißt diese und macht vom 8. bis 22. Oktober Station im Stephanus-Gemeindezentrum in Lüdinghausen.

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Es handelt sich um eine interaktive Ausstellung.

Silke Niemeyer

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„Es handelt sich um eine interaktive Ausstellung, die sich vor allem an Kinder im Grundschulalter richtet. Ich bin mir aber sicher, dass auch deren Eltern sowie Jugendliche ihren Spaß daran haben werden, an den acht Stationen in das Leben Martin Luthers einzutauchen“, ist Pfarrerin Silke Niemeyer überzeugt. Sie wird die Ausstellung am Sonntag um 10 Uhr eröffnen. „Der Titel mit der Formulierung ,Hut ab‘ ist eine Respektsbekundung. Die Initiatoren wollen mit der Ausstellung dem Menschen Martin Luther nahekommen“, macht Niemeyer deutlich.

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Die Initiatoren wollen mit der Ausstellung dem Menschen Martin Luther nahekommen.

Silke Niemeyer

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Die Stationen, aufgebaut im Saal des Gemeindezen­trums, bieten den kleinen und großen Besuchern die Möglichkeit, in die Kindheit des Reformators einzutauchen und mit ihm an wichtige Orte seines Lebens im 16. Jahrhundert zu reisen – Begegnungen mit wichtigen Personen des Zeitalters inklusive. In die Kleidung von damals zu schlüpfen und historisches Spielzeug auszuprobieren gehört ebenso zum Ausstellungskonzept wie – in der Tradition Luthers – eigene Thesen an eine Tür zu nageln und wie die Bewohner des historischen Ortes Leisnig noch einmal neu über die Verteilung der Stadtgelder zu entscheiden. Niemeyer: „So wird auf spielerische Weise Wissenswertes über Luther, die Reformation und die Wirkungen bis heute vermittelt.“ Mitmachen ist dabei ausdrücklich erwünscht.

Zum Thema

Die Ausstellung ist täglich von 16 bis 18 Uhr geöffnet, am Wochenende von 13 bis 18 Uhr. Die Zeiten bis 15.30 Uhr sind für die Schulen der Umgebung reserviert. Anmeldungen für pädagogisch begleitete 90-minütige Besuche sind im Schulreferat des evangelischen Kirchenkreises Münster (' 02 51/ 51 02 85 41, E-Mail mediothek@ev-kirchenkreis.muenster.de) möglich.

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