So., 08.10.2017

Landwirtschaft feiert Erntedank Alles andere als selbstverständlich

Viele Gaben zierten den Altar, an dem Pfarrer Siegbert Hellkuhl den Erntedank-Gottesdienst zelebrierte.

Viele Gaben zierten den Altar, an dem Pfarrer Siegbert Hellkuhl den Erntedank-Gottesdienst zelebrierte. Foto: Laurids Leibold

lüdinghausen - 

Großer Andrang in der Halle des Reit- und Fahrvereins Lüdinghausen: Dort fand am Sonntag jedoch kein Turnier statt. Vielmehr feierten der Landwirtschaftliche Ortsverein, die Landjugend und die Landfrauen dort ihr Erntedankfest.

„Danke sagen“ war das Leitthema des Erntedank-Gottesdienstes, den der Landwirtschaftlichen Ortsverein (LOV) Lüdinghausen, die Landfrauen und die Landjugend in der Reithalle des Reit- und Fahrvereins Lüdinghausen am Sonntag feierten. Pfarrer Siegbert Hellkuhl betonte in seiner Predigt die Bedeutung des Dankens als Beginn des Betens. „Wenn ich Danke sage, denke ich daran, wie viel ich von Gott erhalten habe“, so Hellkuhl.

Kollekte für therapeutisches Reiten

Die Kollekte während des Gottesdienstes geht in diesem Jahr an das therapeutische Reiten des Reit- und Fahrvereins, das den Schülern der Astrid-Lindgren-Schule zu Gute komme, erläuterte der Vorsitzende Albert Pernhorst. Zum Abschluss begrüßte der LOV-Vorsitzende Berthold Schulze Meinhövel die Gäste. Er sprach in seiner Rede ebenfalls das Thema Dankbarkeit an – vor allem für eine gute Ernte und auskömmliche Preise für Milch und Schweinefleisch. Außerdem versprach er weitere Anstrengungen des LOV zur Senkung der Nitrat-Belastung.

Im Anschluss sorgten die Helfer für ein buntes Programm für Groß und Klein, bereitgestellt vom Reitverein und der Kita St. Marien. Es gab unter anderem Heuballen zum Toben und Hindernisläufe. Für Unterhaltung und Verpflegung bis in den Nachmittag war gesorgt.

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