Di., 17.10.2017

Konzert des Musikschulchores Der Weg zum Paradies

Sorgten für einen kurzweiligen Konzertabend: der Musikschulchor, die Musica Camerata sowie einige Solisten.

Sorgten für einen kurzweiligen Konzertabend: der Musikschulchor, die Musica Camerata sowie einige Solisten. Foto: Bastian Becker

Lüdinghausen - 

Einen kurzweiligen Konzertabend erlebten die Zuhörer in der St.-Felizitaskirche. Dort bot der Musikschulchor zusammen mit dem Ensemble Musica Camerata und einigen Solisten die Messe in A-Dur von César Franck und das Requiem von Gabriel Fauré dar.

Von Bastian Becker

Mit stehenden Ovationen wurden die Akteure des Musikschulchores von den Zuhörern in der Felizitaskirche am Ende ihres 90-minütigen Konzertes gefeiert. Auf dem Programm am Sonntagabend standen passend zum Austragungsort zwei Messen, vorwiegend in lateinischer Sprache: die Messe in A-Dur von César Franck und das Requiem von Gabriel Fauré.

Der Musikschulchor unter der Leitung von Elmar Sebastian Koch wurde dabei von Musikern der Musica Camerata sowie Eva Bäuerle-Gölz (Harfe), Milea Henning (Pauke) und Hans Joachim Wensing (Orgel) ins­trumental unterstützt. Zudem boten drei recht unterschiedliche Solisten ihr gesangliches Können dar: Während Benita Borbonus (Sopran) bei Liedern wie „Et incarnatus est“ oder „Pie Jesu“ mit Ruhe und einer sehr hellen Stimme teilweise eine gewisse Selbstvergessenheit ausstrahlte, steuerte Alexander Schmidt (Bass) mit großer Sicherheit die tiefen Töne bei, die nur gelegentlich etwas ins Monotone tendierten. Christian Dietz (Tenor) deckte mit großem Stimmvolumen und klarem Gesang ein breites musikalisches Spektrum ab.

Schon das Einstiegslied von Francks „Messe in A-Dur“ machte deutlich, in welcher Stimmung die folgenden Stücke ablaufen würden: Das immer wiederkehrende „Kyrie eleison“ wurde zunächst von dem Solisten Christian Dietz vorgetragen und schraubte sich nach dem Einsatz des Chores zu einem gewaltigen Gesamtklang empor. Dabei wurden Wechselgesänge in verschiedenen Ausprägungen dargeboten. Auch die weiteren Lieder wie „Gloria“ oder „Quoniam tu solus Sanctus“ schonten die Stimmbänder der Akteure nicht. Zum Ende hin wurden die Stücke dann etwas ruhiger.

Das kürzere „Requiem op. 48“ von Fauré, der wie Franck aus Paris stammt, enthielt dann in der Mehrzahl eher getragene Lieder. Vom Einstieg erneut mit „Kyrie“ führte der Weg hin zum Paradies („In paradisum“). In diesem Requiem dominierten beileibe nicht nur traurige Töne, auch hellere Klänge fanden ihren Platz. Das hochwertige Zusammenspiel von Chor, Solisten und Musikern bescherte insgesamt einen kurzweiligen Konzertabend.

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