Mi., 18.10.2017

Weg durch die Vischering-Stever Nur ein Provisorium

Schotter und Steine statt Wasser: Über einen provisorischen Weg durch die Vischering-Stever wird das Baumaterial für den neuen Steg von der Hauptburg über die Gräfte angeliefert. Der Steg ist erforderlich, weil ein zweiter Rettungsweg vorgeschrieben ist.

Schotter und Steine statt Wasser: Über einen provisorischen Weg durch die Vischering-Stever wird das Baumaterial für den neuen Steg von der Hauptburg über die Gräfte angeliefert. Der Steg ist erforderlich, weil ein zweiter Rettungsweg vorgeschrieben ist. Foto: Anne Eckrodt

Lüdinghausen - 

Die Vischering-Stever wird nicht dauerhaft von einem Schotterweg durchtrennt. Er ist nur ein Provisorium, um das Material für den Bau des neuen Steges an der Burg Vischering anliefern zu können. Das Wasser wird durch ein Rohr unterirdisch umgeleitet.

Von Anne Eckrodt

So mancher Spaziergänger, der in diesen Tagen an der Burg Vischering unterwegs ist, dürfte sich verwundert die Augen reiben: Die Vischering-Stever lässt sich trockenen Fußes durchschreiten. Der Grund dafür ist nicht etwa extremes Niedrigwasser, sondern ein Provisorium im Zuge der Umbauarbeiten in und an der Burg.

„Wir benötigen einen zweiten Rettungsweg. Der entsteht nun in Form eines Gittersteges von der Hauptburg über die Gräfte. Um die Stahlteile dafür an Ort und Stelle zu schaffen, haben wir den provisorischen Zuweg angelegt“, teilte Simone Thiesing vom Kreis Coesfeld auf Anfrage der WN mit. Eine andere Möglichkeit der Materialanlieferung gebe es nicht.

Der Steg, der über eine Tür in der Ringmauer zu erreichen sein wird, soll kaum wahrnehmbar sein. Thiesing: „Er liegt ein paar Zentimeter unter der Wasseroberfläche, ist aber dennoch gut begehbar.“

Das Wasser der Vischering-Stever wird für die Dauer der Bauarbeiten per Rohr unter dem provisorischen Weg durchgeführt. Schotter und Steine liegen auf einer stabilen Folie, so dass sich nach der Fertigstellung des Steges alles problemlos wieder entfernen lässt. „Wir haben alles mit der Wasserbehörde bei uns im Haus abgestimmt, so dass sichergestellt ist, dass weder das Ufer noch der Wasserlauf beschädigt werden“, betonte Thiesing. Bis zur Wiedereröffnung der Burg Ende Januar/Anfang Februar muss auch der Steg als Rettungsweg fertig sein.

Drinnen beginnt derweil der Innenausbau des neuen Museums. „Wir liegen im Zeitplan. Die ersten Vitrinen werden in dieser Woche angeliefert“, berichtete Thiesing am Dienstag.

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