Sportlerehrung
Empfang für Badminton-Spieler

Lüdinghausen -

Josche Zurwonne hat im Februar zum zweiten Mal bei den Deutschen Meisterschaften im Herren Doppel die Goldmedaille gewonnen. Aber auch der Badminton-Nachwuchs von Union Lüdinghausen hat sich gut geschlagen – Grund genug die Sportler im Rathaus für ihre herausragende Leistung zu ehren.

Freitag, 09.03.2018, 06:03 Uhr

Freuen sich über den Erfolg: (hinten v.l.) Michael Pieper, Hans-Werner Bartsch, Ralf Kemper, Michael Schnaase, Karin Schnaase, (vorne v.l.) Matthias Kortendieck, Josephine Kleyboldt, Josche Zurwonne, Kai Schäfer, Yvonne Li, Richard Borgmann.
Freuen sich über den Erfolg: (hinten v.l.) Michael Pieper, Hans-Werner Bartsch, Ralf Kemper, Michael Schnaase, Karin Schnaase, (vorne v.l.) Matthias Kortendieck, Josephine Kleyboldt, Josche Zurwonne, Kai Schäfer, Yvonne Li, Richard Borgmann. Foto: Stadt Lüdinghausen

Bürgermeister Richard Borgmann hat die Badminton-Spieler von Union Lüdinghausen für ihre großen Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften und der Europameisterschaft geehrt. Dazu kamen Spieler und Verantwortliche des Bundesligisten sowie Vertreter der Stadt jetzt im Nysa-Zimmer des Rathauses zusammen.

Ich freue mich, hier zu sitzen.

Josche Zurwonne

„Ich freue mich, hier zu sitzen“, wird Josche Zurwonne in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert. „Das bedeutet immer, dass wir etwas Großes geleistet haben.“ Zurwonne hatte Anfang Februar zum zweiten Mal bei den Deutschen Meisterschaften im Herren Doppel die Goldmedaille gewonnen. Doch keineswegs möchte er sich nun auf diesem Erfolg ausruhen. „Wir wollen Dänemark in Europa knacken“, betonte er. Die Europameisterschaft 2012, als Karin Schnaase das entscheidende Einzel im Finale gegen Dänemark gewann, ist noch immer unvergessen. An diese Erfolge möchte der Bundesligist anknüpfen. Hierfür hat Union Lüdinghausen in Kai Schäfer, Yvonne Li und Linda Efler erfolgversprechenden Nachwuchs gefunden. Schäfer und Li gewannen bei den Deutschen Meisterschaften im Einzel Silber, Efler im Damen-Doppel und im Mixed Bronze. Auch bei den Europameisterschaften standen die Unionisten auf dem Treppchen. Die Damen gewannen Silber, die Herren Bronze.

Rückhalt für Sportler

Borgmann betonte in seiner Ehrung, dass auch der zweite Platz etwas ganz Besonderes sei. „Sie tragen den Namen Lüdinghausen weit hinaus“, so der Bürgermeister zu den Sportlern. Zurwonne versicherte, dass er der Stadt auch in Zukunft erhalten bleibt. Er habe zwar Angebote gehabt, doch „die reizen mich nicht, Lüdinghausen ist meine Heimat“. Er schätze es sehr, dass der Verein den Sportlern auch in schlechteren Phasen Rückhalt gebe. Insgesamt gehe es sehr familiär zu. Auch die 19-jährige Li betonte den guten Teamgeist. „Es ist immer etwas anderes für das Team als für sich alleine zu spielen“, sagte sie. „Das bedeutet eine große Verantwortung. Aber auch die Zuschauer geben uns in Lüdinghausen die nötige Unterstützung.“

Der Teammanager des Bundesligisten, Michael Schnaase, erklärte, dass nicht nur Talent zum Erfolg führe. Die Spieler müssen auch genügend Ehrgeiz besitzen. Er hoffe auf bessere Voraussetzungen durch die neue Leistungssporthalle. Borgmann wünschte den Unionisten für die Zukunft alles Gute und sagte, dass er sich freuen würde, wenn der Bundesligist 2020 die deutschen Mannschaftsmeisterschaften in der Halle gewinnt. Die Sportler versprachen, ihr Bestes zu geben.

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