Zwei Stege für die „StadtLandschaft“
Stahlkonstruktionen in Holzoptik

Lüdinghausen -

Zwei Steganlagen werden im zweiten Bauabschnitt des geländes der StadtLandschaft zwischen Anton-Turnhalle und Burg Lüdinghausen gebaut. Die Pläne billigte jetzt der Bauausschuss.

Dienstag, 17.04.2018, 11:04 Uhr

Vertreter des Ingenieurbüros Thomas & Bökamp aus Münster stellten dem Bauausschuss die beiden Stege für den zweiten Bauabschnitt der „StadtLandschaft“ vor.
Vertreter des Ingenieurbüros Thomas & Bökamp aus Münster stellten dem Bauausschuss die beiden Stege für den zweiten Bauabschnitt der „StadtLandschaft“ vor. Foto: Ingenieurbüro Thomas &Bökamp

Die gute Nachricht hatte Heinz-Helmut Steenweg gleich zu Beginn seiner Ausführungen in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses parat: „Wir werden nicht teurer als in der Auftragssumme genannt.“ Eher, so der städtische Grünbeauftragte, werde es günstiger. Thema war die Ausführung des zweiten Bauabschnittes des Regionaleprojektes „WasserBurgenWelt“ im Rahmen des Inte­grierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK), Teilbaustein „StadtLandschaft“. Das umfasst das Gelände zwischen den Klostergärten, der Turnhalle des St.-Antonius-Gymnasiums bis hin zur Burg Lüdinghausen.

Dort sollen neben der Wegeführung zwei neue Steganlagen installiert werden. Deren Planung stellte dem Ausschuss Dr. Henning Klöckner vom münsterischen Büro Thomas & Bökamp vor. Beide Bauwerke ruhen auf einer Stahlkon­struktion. Der Belag ebenso wie das Geländer bestehen aus Bongossi-Holz. Das sei deutlich langlebiger als etwa eine Ausführung mit Eiche, versicherte Klöckner nach Rückfragen aus dem Ausschuss. Der Bodenbelag werde in einer rutschfesten Variante ausgeführt, so der Fachmann.

Die Kosten sind mit rund 195 000 Euro plus weiteren 20 000 Euro für die Planung angesetzt. Eine Ausführung des Belages mit Kunststoffbohlen wird mit Mehrkosten von fast 38 000 Euro beziffert.

Den Plänen des Büros stimmte der Ausschuss schließlich mit den Stimmen von CDU und FDP bei zwei Gegenstimmen der Grünen sowie bei Enthaltung von SPD und UWG zu.

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