Vogelstimmenexkursion des Heimatvereins Seppenrade
Immer dem Gezwitscher nach

Seppenrade -

Auf den Spuren von Amsel, Singdrossel, Blau- und Kohlmeise begaben sich jetzt eine Reihe Vogelfreunde. Unter Leitung von Matthias Olthoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Naturschutzzentrums Coesfeld, ging es in die Borkenberge.

Dienstag, 17.04.2018, 19:04 Uhr

Trotzten dem Regenwetter: die Teilnehmer der Vogelstimmenexkursion des Heimatvereins Seppenrade.
Trotzten dem Regenwetter: die Teilnehmer der Vogelstimmenexkursion des Heimatvereins Seppenrade. Foto: privat

Morgens um 5 Uhr trotz strömenden Regens das warme Bett zu verlassen, um sich das Konzert der Singvögel anzuhören, ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem hatten sich jetzt knapp 20 begeisterte Natur- und Heimatfreunde rechtzeitig am Rosengarten in Seppenrade eingefunden, um an der Vogelstimmenexkursion des Heimatvereins Seppenrade teilzunehmen.

Das Ziel war in diesem Jahr das Nationale Naturerbe Borkenberge. Matthias Olthoff, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Naturschutzzentrums Coesfeld, präsentierte zunächst Waldvögel, die sich auch in Hausgärten blicken lassen, heißt es in einer Pressemitteilung des Heimatvereins. Amsel, Singdrossel, Blau- und Kohlmeise, Rotkehlchen, Buchfink und Co. ließen sich auch vom Regen nicht davon abbringen, ihre Anwesenheit durch Gesang zu unterstreichen. So hatten die Frühaufsteher immer wieder Gelegenheit, ihr Gehör zu schulen, um diese Wald- und Gartenvögel zu unterscheiden. Am offenen Heide- und Sandgebiet des ursprünglichen Truppenübungsplatzes dagegen ließen sich weder Heidelerche noch andere Spezialisten hören oder sehen.

An den neu aufgestellten Schautafeln informierte Olthoff anschaulich und kompetent über die Bedeutung des Gebietes als Naturerbe für die Vielfalt besonders angepasster Pflanzen und Tiere. Mit großem Interesse folgten die Exkursionsteilnehmer den Ausführungen zur Thematik der künftigen Flächennutzung. Die Besitzerin des Areals, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) erarbeitet momentan ein Konzept, Schutz- und Pflegemaßnahmen mit touristischen Interessen zu vereinbaren. Das Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld ist an diesem Prozess beteiligt.

Nach der Exkursion nutzten die Teilnehmer das Angebot, sich bei einem Frühstück im Heimathaus wieder aufzuwärmen und sich über die Erlebnisse auszutauschen.

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