Oldtimer-Rallye der Rotary Clubs Lüdinghausen und Dülmen
Chrome glitzert in der Sonne

Lüdinghausen -

Gefachsimpelt wurde auch beim Boxenstopp zur Mittagspause der ersten „Münsterländer Schlösser- und Burgen-Rallye“. Vor allem aber bestaunten die Zuschauer der von den Rotary Clubs Lüdinghausen und Dülmen initiierten Veranstaltung die zum Teil hochbetagten Oldtimer. Unumstrittener Star war ein Rolls-Royce, Baujahr 1932.

Montag, 07.05.2018, 10:05 Uhr

Die Elektrofahrzeuge wurden ebenso bestaunt wie die Oldtimer. Strahlender Star der Rallye war ein Rolls-Royce Phantom II aus dem Jahr 1932.
Die Elektrofahrzeuge wurden ebenso bestaunt wie die Oldtimer. Strahlender Star der Rallye war ein Rolls-Royce Phantom II aus dem Jahr 1932. Foto: Arno Wolf Fischer

Am Samstagmittag haben sich bei bestem Wetter bereits zahlreiche Schaulustige auf dem Gelände des Autohauses Rüschkamp eingefunden und blicken immer wieder erwartungsvoll in Richtung der Zufahrtsstraße. Dann ist es soweit: Nach und nach treffen die Teilnehmer der ersten „Münsterländer Schlösser- und Burgen-Rallye“ der Rotary Clubs Lüdinghausen und Dülmen ein, um eine Mittagspause einzulegen. Vom Baujahr 1932 bis 2012 sind insgesamt 88 Old- und Youngtimer dabei, die am Morgen auf dem Hof Grothues-Potthoff in Senden gestartet sind.

Die Moderation hat Georg Meyering übernommen. Er ist bundesweit auf Oldtimershows im Einsatz. „Der hat ja wirklich Ahnung“, hebt ein Besucher erkennend hervor, als Meyering bei jedem ankommenden Auto sofort die wichtigsten Fakten parat hat. Sei es das Baujahr, die Geschichte oder bauliche Besonderheiten: Meyering sorgt dafür, dass das Publikum sofort weiß, was die Fahrzeuge so besonders macht.

Oldtimer-Rallye des Rotary Clubs Lüdinghausen

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  • Die Oldtimer machten im Rahmen ihrer "Münsterländer Schlösser- und Burgen-Rallye" zur Mittagszeit Pause am Autohaus Rüschkamp in Lüdinghausen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer machten im Rahmen ihrer "Münsterländer Schlösser- und Burgen-Rallye" zur Mittagszeit Pause am Autohaus Rüschkamp in Lüdinghausen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer machten im Rahmen ihrer "Münsterländer Schlösser- und Burgen-Rallye" zur Mittagszeit Pause am Autohaus Rüschkamp in Lüdinghausen.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer machten im Rahmen ihrer "Münsterländer Schlösser- und Burgen-Rallye" zur Mittagszeit Pause am Autohaus Rüschkamp in Lüdinghausen. Im Folgenden weitere Impressionen der Veranstaltung.

    Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer
  • Die Oldtimer wurden ebenso bestaunt wie einige Elektrofahrzeuge. Foto: Arno Wolf Fischer

Auch wenn der Spaß an den Autos nicht zu kurz kommt, steckt hinter der Rallye noch viel mehr: Mit der Ausfahrt unterstützen die Rotarier das Projekt „End Polio Now“, das die Kinderlähmung endgültig besiegen soll. Zahlreiche Besucher spenden daher, um zum Erreichen dieses Ziels beizutragen. Für die Organisation sorgen die Rotarier selbst, wodurch auch das Startgeld für den guten Zweck verwendet werden kann. Geplant wurde die 170 Kilometer lange Strecke vom Rotary-Präsidenten und Oldtimerfreund Dr. Hans-Peter Wagner und dem Dülmener Rotarier Dr. Gregor Dresemann.

Das älteste Auto, dem dementsprechend auch die Startnummer „1“ gebührt, ist auch für Oldtimerkenner Meyering etwas ganz Besonderes, und als es auf den Parkplatz fährt, geht ein Raunen durch die Menge. Die markante Kühlerfigur „Spirit of Ecstasy“ glitzert in der Sonne. Meyering dirigiert den von Dr. Thomas Schulte aus Greven gefahrenen Rolls-Royce Phantom II aus dem Jahr 1932 sofort in eine exponierte Parkposition. Die Geschichte des Autos hat es in sich: Rund 80 Jahre lang befand sich der Wagen in den Händen der Familie der Erstbesitzerin. Die war keine geringere als Madame Simone Violet, die Erbin des französischen Pernod-Konzerns.

Ich sehe es als meine Aufgabe an, für Elektromobilität zu sorgen.

Joan Hendrik Rüschkamp

Doch an diesem Tag soll der Blick nicht nur in die Vergangenheit gelenkt werden. Unter dem Motto „Vergangenheit trifft Zukunft“ sind auch einige Elektroautos zu sehen. So sind etwa ein Opel Ampera und ein Tesla Model S ebenso zu begutachten wie der „Hotzenblitz“ (Baujahr 1996) von Sylvia Illberger. Besitzer und Interessierte fachsimpeln ausgiebig über Ladezeiten, Reichweite und verfügbare Ladestationen. „Ich sehe es als meine Aufgabe an, für Elektromobilität zu sorgen und glaube an die Zukunft mit einer bürgernahen dezentralen Energiegewinnung“, betont Joan Hendrik Rüschkamp.

Gegen 14 Uhr machen sich die ersten Rallye-Teilnehmer wieder auf den Weg, denn es liegen noch einige Stationen vor ihnen. Am Nachmittag treffen sich die Fahrer zur Kaffeepause in Nottuln wieder und kehren schließlich am Abend zu ihrem Startpunkt in Senden zurück, um die Fahrt ausklingen zu lassen.

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