Winfried Nachtwei referiert über Afghanistan
Ein Land ohne Hoffnung?

Lüdinghausen -

Über Afghanistan – „ein Land ohne Hoffnung?“ – referiert am Dienstag (15. Mai) um 19 Uhr im Pfarrheim St. Felizitas der ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Winfried Nachtwei. Eingeladen haben ihn der Ökumenische Arbeitskreis der beiden Kirchengemeinden sowie die Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden.

Mittwoch, 09.05.2018, 15:05 Uhr

Zum Thema Afghanistan referiert am Mittwoch (15. Mai) der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Winfried Nachtwei im Pfarrheim St. Felizitas. Eingeladen haben ihn (kl. Foto v.l.) Michael Kertelge für die Kirchengemeinde St. Felizitas, Pfarrerin Silke Niemeyer für die Evangelische Kirchengemeinde und Konrad Kleyboldt, Sprecher der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden.
Zum Thema Afghanistan referiert am Mittwoch (15. Mai) der ehemalige Grünen-Bundestagsabgeordnete Winfried Nachtwei im Pfarrheim St. Felizitas. Eingeladen haben ihn (kl. Foto v.l.) Michael Kertelge für die Kirchengemeinde St. Felizitas, Pfarrerin Silke Niemeyer für die Evangelische Kirchengemeinde und Konrad Kleyboldt, Sprecher der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden. Foto: pep/wer

Er ist ein Experte in Sachen Afghanistan. Winfried Nachtwei, von 1994 bis 2009 Abgeordneter für die Grünen im Deutschen Bundestag, kennt das Land durch verschiedene Reisen während und nach seiner Abgeordnetentätigkeit. Immer noch – trotz oder gar wegen der internationalen Militärpräsenz in dem seit jeher umkämpften Land – prägen Konflikte zwischen der Zen­tralregierung, den Taliban sowie diversen Milizen das Geschehen. Terroranschläge sind an der Tagesordnung. Nachtwei wird am Dienstag (15. Mai) um 19 Uhr im Pfarrheim St. Felizitas. über das „eigentlich faszinierende Land, heute ein ohne Hoffnung? referieren“ – und zwar in Wort und Bild. Eingeladen haben ihn der Ökumenische Arbeitskreis der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden sowie die Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden.

Es war unser Wunsch, in Zeiten alternativer Fakten jemanden zu haben, der von vor Ort berichten kann.

Michael Kertelge

„Das Thema Afghanistan löst einen ganzen Kosmos von Emotionen aus“, beschreibt Pfarrerin Silke Niemeyer ein Motiv, die Veranstaltung mit Nachtwei zu organisieren. Pastoralreferent Michael Kertelge ergänzt: „Es war unser Wunsch, in Zeiten alternativer Fakten jemanden zu haben, der von vor Ort berichten kann.“ Schon im Vorgespräch habe Nachtwei den Eindruck vermittel, dass da jemand ist, „der versucht, die Lage objektiv zu beschreiben“, sagt Konrad Kleyboldt, Sprecher der Arbeitsstelle Gerechtigkeit und Frieden. Der ehemalige Abgeordnete werde die vergangenen 16 Jahre Kriegsgeschehen in Afghanistan in den Fokus seiner Ausführungen stellen. Zudem wolle er versuchen, mögliche Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

Die Bundeswehr ist seit 2001 in dem Land militärisch präsent, beteiligte sich damals am Einsatz gegen die herrschende Taliban-Regierung. Zur Ruhe gekommen ist Afghanistan seit dem Einmarsch der Sowjetarmee im Jahr 1979 nicht.

Nach dem Vortrag werde es ausreichend Raum für Fragen und Diskussion geben, verspricht Niemeyer. Und: Zur Abrundung werden in einer Pause orientalische Snacks und Getränke angeboten.

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