AMSC-Rasenmäher-Rennen am Westfalenring
Mächtig Staub aufgewirbelt

Lüdinghausen -

Ein toller Erfolg für die Organisatoren. Über 1000 Zuschauer kamen am Samstag zum 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen auf den Westfalenring. 28 Fahrer aus ganz Deutschland traten dabei in vier Klassen gegeneinander an.

Sonntag, 03.06.2018, 19:00 Uhr

Stephan Simon (Nummer 123) gewann souverän die offene Klasse beim Rasenmäher-Rennen des AMSC Lüdinghausen. 28 Starter aus ganz Deutschland – darunter eine Frau – wirbelten am Samstag auf dem Westfalenring mächtig Staub auf.
Stephan Simon (Nummer 123) gewann souverän die offene Klasse beim Rasenmäher-Rennen des AMSC Lüdinghausen. 28 Starter aus ganz Deutschland – darunter eine Frau – wirbelten am Samstag auf dem Westfalenring mächtig Staub auf. Foto: Michael Beer

Das erste Rasenmäher-Rennen des AMSC Lüdinghausen auf dem Westfalenring war ein voller Erfolg. Über 1000 begeisterte Zuschauer sahen die spannenden Rennen der kleinen Trecker, die auf einem Rundkurs vor den Tribünen ausgetragen wurden.

Ausgeschrieben war die Veranstaltung für vier Klassen, die mit 13 PS, die Standard- und Superstandardklasse – diese drei Klassen starteten gemeinsam – und die offene Klasse. Die tollkühnen Männer – und eine Frau – waren aus ganz Deutschland nach Lüdinghausen gekommen.

1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen

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  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer
  • Vor guter Kulisse ging das 1. AMSC-Rasenmäher-Rennen in Lüdinghausen am Wochenende über die Bühne. Foto: Michael Beer

Mit einem Rasenmäher aber hatten die kleinen Flitzer nicht viel gemeinsam. Zumal sie so laut waren, dass sie in einem Wohngebiet wohl kaum zum Einsatz kommen dürften. In jeder Klasse wurden drei Vorläufe über jeweils zehn Minuten auf der rund 700 Meter langen Strecke gefahren. In der offenen Klasse gab es dann noch den großen Finallauf.

Wir haben das Lüdinghauser Team der Rasenmäher-Szene in den AMSC aufgenommen. Somit bietet unser Club eine weitere Sportart an.

Karsten Jakobs

Dabei hatten die Fahrer mit den unterschiedlichen Bodengegebenheiten zu kämpfen. Oft fuhren sie auf nur zwei Rädern durch die engen Kurven. Je länger der Renntag dauerte, umso mehr wurden die Akteure auf der Bahn und die Motorsportfans auf den Rängen vom Staub eingenebelt.

Viel Arbeit hatten auch die Streckenposten des AMSC zu leisten, denn bei den packenden Positionskämpfen auf dem schmalen Parcours flogen die Pylonen reihenweise durch die Luft. Durch die Luft flog auch mancher Fahrer, doch verliefen die Stürze recht glimpflich. Der Abschleppwagen kam dafür häufiger zum Einsatz als die Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes. So mancher Untersatz musste mit nur noch drei Reifen auf einem Hänger abtransportiert werden.

Bei allen Duellen auf der Bahn, Fairness wird unter den Rasenmäherfahrern groß geschrieben. So machten die langsameren Fahrer Platz, wenn ein schnellerer Konkurrent zum Überholen ansetzte. Marc Keller, Zweiter in der offenen Klasse, hatte eine Hupe auf seinem Trecker, mit der er sich bemerkbar machte. Pech hatte Keller, der in seiner Gruppe alle Vorläufe gewinnen konnte, als er im Finallauf ausschied. Damit war der Weg frei für Stephan Simon, der zuvor in seiner Gruppe dreimal vorne lag. Die beiden Fahrer des AMSC, Thomas Jindra und Dirk Schiemert belegten in dieser Klasse die Plätze 14 und 17 von insgesamt 28 Startern. Mit Matthias Meise stellte der AMSC aber den Sieger in der Standardklasse. Und wie in der Formel 1 wurde bei der Siegerehrung die Konkurrenz auf dem Siegertreppchen mit Sekt kräftig abgespritzt.

Die schnellsten acht Gespanne würde ich gerne mal für ein Rennen am Vatertag verpflichten.

Werner Mushövel

„Dieses Rasenmäher-Rennen ist wesentlich spannender als die Mofarennen am Vorabend des Himmelfahrtsrennens“, sagte ein Zuschauer. Auch Karsten Jakobs, Vorsitzender des AMSC, war von der Premiere begeistert. „Wir haben das Lüdinghauser Team der Rasenmäher-Szene in den AMSC aufgenommen. Somit bietet unser Club eine weitere Sportart an“, so Jakobs. Und Werner Mushövel, der viele Jahre für den AMSC das Fahrerfeld für die Grasbahnrennen unter Vertrag genommen hatte, fügte hinzu: „Die schnellsten acht Gespanne würde ich gerne mal für ein Rennen am Vatertag verpflichten.“

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