Parkhaus am Ostwall: Vorbereitung der Ausschreibung
Rat geht den nächsten Schritt

Lüdinghausen -

In nichtöffentlicher Sitzung hat der Rat am Donnerstagabend den nächsten Schritt in Richtung Bau eines Parkhauses am Ostwall getan. Die Politiker beauftragten die Verwaltung, das europaweite Ausschreibungsverfahren vorzubereiten.

Samstag, 14.07.2018, 06:00 Uhr

Auf dem bisherigen Ostwall-Parkplatz soll durch einen Investor ein Parkhaus gebaut und auch betrieben werden.
Auf dem bisherigen Ostwall-Parkplatz soll durch einen Investor ein Parkhaus gebaut und auch betrieben werden. Foto: Christian Besse

Nächster Schritt hin zu einem Parkhaus: Die Verwaltung bereitet nun ein Ausschreibungsverfahren vor, um einen Investor zu finden, der auf dem Areal des bisherigen Ostwall-Parkplatzes ein Parkhaus baut und betreibt. Den einstimmigen Beschluss dazu hat der Rat im nichtöffentlichen Teil seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am Donnerstagabend gefasst. Das teilte Bürgermeister Richard Borgmann am Freitag auf Anfrage der WN mit. Dafür werde nun ein Kriterienkatalog aufgestellt. „Darin spielt die städtebauliche Komponente eine ganz wesentliche Rolle, schließlich reden wir hier über eine sehr exponierte Lage“, machte der Verwaltungschef deutlich.

Zumindest der Zeitrahmen für das Verfahren könnte auch öffentlich diskutiert werden.

Eckart Grundmann (Grüne)

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Eckart Grundmann, hatte in der öffentlichen Sitzung beantragt, das Thema Parkhaus zumindest in Teilen dort zu beraten. „Zumindest der Zeitrahmen für das Verfahren ist meiner Ansicht nach nicht kritisch und könnte daher auch öffentlich diskutiert werden“, meinte Grundmann. Das sah Dr. Andreas Kersting anders. Der Fachanwalt der Kanzlei Baumeister (Münster) berät die Stadt in dem Verfahren. Er betonte: „Es handelt sich hier um ein europaweites Ausschreibungsverfahren. Alle potenziellen Bewerber müssen die Informationen zur gleichen Zeit bekommen. Da darf es nicht sein, dass jemand, der die Möglichkeit hat, die örtliche Presse zu lesen, einen Vorteil hat.“

Gegenüber den WN machte Borgmann am Freitag deutlich, dass die Bürger im Zuge des Bebauungsplanverfahrens informiert würden und Gelegenheit hätten, Stellungnahmen abzugeben – „und zwar, bevor eine Entscheidung getroffen wird“, so der Verwaltungschef.

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