Lüdinghausen
Do., 24.09.2009
Freude an der Wissenschaft
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Lüdinghausen - Freude an wissenschaftlichen Themen und die Erkenntnis, in einer immer spezialisierteren Welt den Blick über den eigenen fachlichen Tellerrand nicht zu verlieren, waren vor einem Jahr für Jürgen Lummer und Burkhard Scheuer Motivation, erstmalig in Lüdinghausen zu einem „dies academicus - Wissenschaft und Zukunft“ einzuladen. Nach dem Premierenerfolg gibt es am 3. Oktober (Samstag) in der Burg Lüdinghausen eine Neuauflage.
„Uns vereint das Interesse an den Themen“, ordnet der Lüdinghauser Zahnarzt Jürgen Lummer sich und seinen von Jugend an befreundeten Mitveranstalter Burkhard Scheuer ein. Scheuer lebt in Lübeck und arbeitet für das Schleswig Holstein-Musikfestival.
Hatten die beiden Organisatoren des „dies academicus“, die diesen Begriff aus der Universität entliehen haben, im Vorjahr ausschließlich Referenten aus dem Bekanntenkreis gewonnen, so wurden in diesem Jahr auch Vortragende gewonnen, die von der Veranstaltung gehört haben „und aus Freude an der Wissenschaft kommen“, wie Jürgen Lummer betont.
Wie vor einem Jahr rechnen die Veranstalter wiederum mit etwa 60 Teilnehmern. Zwar ist als Meldeschluss der kommende Montag (28. September) genannt, doch es besteht auch noch in den Folgetagen die Möglichkeit, sich für den Wissenschaftstag vormerken zu lassen. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 30 Euro, für Partner (zwei Personen) 50 Euro und für Schüler/Studenten bis 30 Jahre 15 Euro.
Der „dies academicus“ setzt keine spezifischen Vorkenntnisse voraus. Die Referenten sind gehalten, auch komplizierte Sachverhalte verständlich zu vermitteln, verspricht Jürgen Lummer.
Die Referenten kommen aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Referate von acht auf sechs verringert, damit die Veranstaltung, die um 9 Uhr beginnt und um 15.30 Uhr beendet wird, auch im zeitlichen Rahmen bleibt.
Mit dem Thema „Spielplangestaltung städtischer Theater im Zeitalter Neuer Medien“ beschäftigt sich zum Auftakt der Vortragsreihe um 9.45 Uhr Dr. Jens Ponath (Münster). Es folgen Dr. Hans-Peter Wagner mit dem Thema „Unternehmen zwischen Finanzkrise und Globalisierung“, Prof. Dr. Udo Ossendoth (Gelsenkirchen) mit „Bionik: Was bringt uns die Natur (bei)?“, Dr. Felix Leinemann über „Das Grundgesetz und der Vertrag von Lissabon“, Dr. Theo Brauckhoff (Datteln) über Radiologie sowie Dr. Heinz Freken über die Stilllegung des Ruhrkohlenbergbaus: „Wer zahlt künftig die Zechen(n)?“.
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