Lüdinghausen
Do., 02.07.2009
Knuhr soll CDU-Kontrahenten einen
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Lüdinghausen - Die nächste Legislaturperiode für den Rat der Stadt Lüdinghausen könnte spannend werden. Die Ergebnisse der vergangenen Europawahl, bei der die CDU unter die magische 50-Prozent-Grenze rutschte, macht den übrigen Parteien Hoffnung, dass die absolute Mehrheit der Christdemokraten in Lüdinghausen gebrochen werden könnte. Insbesondere die SPD hofft auf eine Verbindung unter den übrigen Fraktionen, um das bisherige Machtgefüge ins Wanken zu bringen. „Wir streben das Nordkirchener Modell an“, erläuterte SPD-Ortsvereins-Vorsitzender Hubertus Voss-Uhlenbrock am Dienstagabend im Rahmen der Mitgliederversammlung. Im Nachbarort ziehen Grüne, SPD, FDP, UWG und FWU an einem Strang - gegen die CDU.
Für die Steverstadt könnte eine solche Verbindung beispielsweise die Bildung einer gemeinsamen Liste bedeuten. Dadurch hätten die „Alternativen“ eine stärkere Position beim Zugriff auf Ausschussvorsitze oder die Besetzung der Bürgermeister-Stellvertreter-Positionen. „Wir, die FDP, die Grünen und auch die UWG haben uns zum Ziel gesetzt, die absolute Mehrheit der CDU zu brechen, das könnte letztlich der einigende Faktor sein“, so die Überlegung von Voss-Uhlenbrock, der natürlich auch trennende Fakten erkennt.
Eine wichtige Rolle könnte bei dieser Überlegung der SPD-Bürgermeister-Kandidat Willi Knuhr einnehmen. Dass er nach der Kommunalwahl tatsächlich Richard Borgmann ablöst, glaubt ernsthaft niemand. Aber er könnte quasi als Integrationsfigur, die auf Listenplatz drei der SPD abgesichert ist, ohne Ambitionen auf ein Amt die CDU-Kontrahenten hinter sich scharen, so die Hoffnung der SPD.
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