Lüdinghausen
Mi., 01.09.2010
Lebensqualität erhalten
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Lüdinghausen - Das vor gut zehn Monaten gegründete „Palliativnetz für den Kreis Coesfeld“ wird von verschiedenen Schultern getragen - ideell wie finanziell. Vor allem aber bedarf es stetiger Finanzspritzen, um die Arbeit des hauptamtlichen „Aufbauhelfers“ Heribert Mönnich und vieler Ehrenamtlicher aus den Hospizkreisen zu unterstützen. Da kommen die 500 Euro des Schützenvereins Brochtrup-Westrup gerade recht, wie auch Friedhelm Theveßen, Vorsitzender der Hospizbewegung Lüdinghausen und Seppenrade, betonte.
Die Schützen hatten das Geld im Rahmen des Gottesdienstes beim Schützenfest im Juli gesammelt. Am Dienstagabend übergab das Königspaar Barbara Hohenlöchter und Hubertus Schmermann den Erlös der Kollekte an Heribert Mönnich und Friedhelm Theveßen.
Beide unterstrichen die besondere Bedeutung des Palliativnetzes im Kreis. In vielfältigen Gesprächen mit Medizinern, den Kirchengemeinden, den Hospizgruppen, sozialen Diensten, Seniorenheimen, Krankenhäusern sowie verschiedensten anderen Anbietern im Gesundheitssektor versucht Mönnich, die Hilfen für todkranke Menschen zu koordinieren. Es gehe darum, für alle Betroffenen - auch Angehörige - die Wege zur Hilfe möglichst kurz zu halten. Hauptziel sei es, den Wünschen Sterbender gerecht zuwerden.
„Die Menschen sollen selbstbestimmt über den Rest ihres Lebens entscheiden können“, erläuterte Heribert Mönnich. Die Lebensqualität der Betroffenen solle trotz aller Beschwernisse im Alltag bis zuletzt erhalten bleiben.
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