Fr., 17.04.2015

Friedensinitiative Nottuln Symbole gegen Atomwaffen

Nottuln - 

Mit Unterstützung des Bürgermeisters beteiligt sich die FI am Atomwaffenprotest in Büchel.

An diesem Wochenende wird Nottuln in Büchel in der Eifel präsent sein. Zehn Mitglieder der Friedensinitiative Nottuln (FI) werden sich an der Aktion „Büchel 65“ beteiligen. Sie werden an Blockadeaktionen vor dem dortigen Atomwaffenlager teilnehmen. Hier lagern die letzten Atomwaffen der Amerikaner auf deutschem Boden. Statt wie bisher geplant, diese Atomwaffen abzuziehen, sollen diese nun modernisiert werden, zielgenauer und präziser werden, so die FI. Dagegen protestieren Friedensorganisationen.

Bürgermeister Schneider unterstützt die Aktion der Nottulner FI. Er gab der Delegation das Nottulner Friedensschaf mit, das seit dem 30-jährigen Jubiläum der Friedensinitiative in der von-Aschebergschen Kurie steht. Und er schrieb einen Brief an seinen Bürgermeisterkollegen in Büchel: „Es ist meine tiefe Überzeugung, dass das Konzept der gegenseitigen atomaren Abschreckung zwischen den großen Machtblöcken weder einen Sicherheit schaffenden noch einen Frieden stiftenden Weg darstellt.“ Und: „Es muss unser aller Bemühen sein, mit den uns zur Verfügung stehenden friedlichen Mitteln auf einen Abzug der Atomwaffen zu drängen.“

Die FI-Mitglieder wollen mit der Blockadeaktion ein Zeichen setzen. Roger Reinhard: „Mit ihrer Zustimmung zu dieser Modernisierung unterstützt die Bundesregierung eine neue Spirale der Aufrüstung, anstatt sich für die endgültige Ächtung dieser Massenvernichtungswaffe einzusetzen. Und sie ignoriert damit den Willen der Bevölkerung, die sich mehrheitlich immer wieder gegen Atomwaffen auf deutschem Boden ausspricht.“

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