Nottuln
So., 07.03.2010
Auszeichnung für Walter Beckmann
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Nottuln/Havixbeck - „Ich freue mich über die besonders gute Beteiligung“, begrüßte am Freitagabend Hegeringsleiter Karl Weckendorf rund 100 Anwesende im Landgasthaus Arning, nachdem die Jagdhornbläser-Gruppe die Mitgliederversammlung des Hegerings Nottuln-Havixbeck musikalisch eröffnet hatte. Kreisjagdberater Werner Gorschlüter lobte die große Artenvielfalt im Kreis, die sich im Jagdjahr 2008/2009 auch in der Strecke des Hegerings gezeigt habe. Angesichts der Zunahme von Schwarzwild in den angrenzenden Revieren warnte er aber, „das wollen wir hier nicht“, und erinnerte daran, dass die Schweinepest durch Sauen in der Frischlingsklasse übertragen werde. Das „Problemwild Fasane“ habe sich bestandsmäßig etwas erholt, informierte Gorschlüter und freute sich, dass der Hegering mit 1061 erlegten Krähen kreisweit an 2. Stelle bei der Jagd dieses Raubwilds stand.
Anschließend kam der Jagdberater auf die Pflicht-Trophäenschau zu sprechen, die er zuvor mit dem Ehrenvorsitzenden Detmar Schulze Westerath bewertet hatte. Unter den 122 ausgestellten Rehbock-Trophäen hatte er einige interessante Exemplare gefunden. Marc Henrichmann erhielt für seinen Bock Bronze. Silber hatte sich Fritz Schulze Schleithoff mit dem ältesten Bock (6 bis 7 Jahre) verdient. Bei der Vergabe der Goldmedaille für den schwersten und stärksten Bock konnten sich die Prüfer nicht entscheiden. Deshalb ging diese Auszeichnung gleichermaßen an Bernhard Kintrup und Walter Beckmann.
Hegeringsleiter Weckendorf fasste sich in seinem anschließenden Bericht kurz und verwies auf die Berichte der einzelnen Obleute. Stellvertretender Vorsitzender Thomas Knoll erinnerte an die durchgeführten Aktivitäten des Hegrings; Hubert Schulze Weddern informierte über die 17-köpfige Jagdhornbläsergruppe und ihre neue Jugendgruppe; Walter Beckmann wies auf einen Infoabend am 17. März in der Gaststätte Kruse zur Vorbereitung eines Hundeführerlehrgangs hin; Therese Schulze-Averbeck als Vertreterin der „Jungen Jäger“ berichtete über den alle acht Wochen stattfindenden Stammtisch (nächster Termin am 2. April um 19.30 Uhr bei Kruse) und Hans-Heinrich Badengoth zog eine positive Bilanz der „Rollenden Waldschule“. Kassierer Friedbert Egelkamp stellte anschließend den Kassenbericht vor. Seinem Antrag, Barzahler mit 5 Euro zum Mitgliedsbeitrag zu belasten, stimmte die Mehrheit der Anwesenden zu.
Nach der Entlastung des Vorstands freute sich Hegeringsleiter Karl Weckendorf, zahlreiche Ehrungen vornehmen zu können. Die Treuenadel für 25 Jahre Mitgliedschaft bekamen Udo Feldkamp, Heinrich Jansing, Bernhard Kintrup und Günter Pless. 40-jähriges Mitgliedsjubiläum hat in diesem Jahr Wilhelm Harbeck und auf 50 Jahre Vereinszugehörigkeit kann Josef Focke blicken.
Mit Verdienstnadeln des Landesjagdverbandes in Bronze zeichnete Weckendorf Werner Schriever für die Pflege der Internetseite und Hubert Schulze-Weddern für seine Arbeit mit den Jagdhornbläsern aus. Besonders stolz und glücklich zeigte sich der Hegeringsleiter über eine letzte Auszeichnung. „Diese Ehrung wird eigentlich auf höherer Ebene verliehen“, betonte er und rief Walter Beckmann nach vorne. Für seine Verdienste im Hundewesen hat sich der Obmann und auch Richter bei den Zuchtprüfungen sowohl die Bronzene Verdienstnadel des Deutschen Jagdschutz-Verbandes als auch die Rüdemann-Plakette verdient.
Abschließend informierte Revierjagdmeister Marc Scheller über „Effektive Krähenbejagung“.