Verabschiedung Helmut Nottelmann

Fr., 27.01.2012

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Nottuln, Notteln, Nottelmann

Verabschiedung Helmut Nottelmann : Nottuln, Notteln, Nottelmann

Schulleiter Holger Siegler (l.) überreichte seinem scheidenden Stellvertreter die Verabschiedungsurkunde und fand ausgesprochen lobende Worte für den sichtlich bewegten Helmut Nottelmann. Foto: Dieter Klein

Nottuln - 

Nomen est omen! Wohl selten kam ein Zitat deutlicher rüber als bei der gestrigen Verabschiedung des stellvertretenden Schulleiters des Nottulner Gymnasiums, Helmut Nottelmann. Denn in den vielen Lob- und Dankesreden konnten sich nur wenige des Wortspiels „Nottuln, Notteln, Nottelmann“ entziehen. Und wie wohl kaum ein anderer Lehrer zuvor, durfte sich der stellvertretende Schulleiter der Sympathie nicht nur seines Kollegiums, sondern vor allem auch seiner Schülerinnen und Schüler erfreuen.


Schulleiter Holger Siegler, der nach eigenen Worten nur 16 Wochen mit Nottelmann zusammengearbeitet hatte und ihm die Verabschiedungsurkunde überreichen durfte, würdigte: „Du hast mir meinen Einstieg hier sehr erleichtert. Denn ich habe selten einen so offenen, freundlichen, hilfsbereiten und seinen Mitmenschen so zugewandten Menschen erlebt wie dich. Meine Tür und die der Schule steht dir jederzeit offen.“

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Und Beigeordneter Klaus Fallberg, der dem beliebten Sport- und Mathelehrer im Namen der Gemeinde ein großes Bild zum Abschied mitgebracht hatte, dankte unter großem Beifall: „Mein Auftrag, Ihnen die Grüße der Gemeinde überbringen zu können, macht mich stolz. Als wir vor zehn Jahren einen Anruf der Bezirksregierung erhielten, in dem es hieß: Sie bekommen einen Mann namens Nottelmann, war das ein Glücksfall für unsere Gemeinde.“

Zwischendurch lockerten die Schulchöre unter Leitung von Norbert Hüllen die Reden mit Melodien wie „Have a nice day“ und „What a wonderful day“ auf.

Den Dank der Schulpflegschaft übermittelte Monika Schumacher-Burke, die dem scheidenden Sportler ein paar Skier für den nächsten Urlaub mitgebracht hatte.

Wie sehr der Sportpädagoge mit Wohnsitz in Datteln die deutsch-polnische Partnerschaft zwischen Nottuln und Chodziez geprägt hat, zeigte sich bei seiner Verabschiedung ebenfalls. Denn an der Spitze einer größeren Delegation aus Chodziez mit Jan Margowski, dem Komiteevorsitzenden, und Janusz Smaruj, dem Vorsitzenden der Miejski O´srodek Sportu i Rekreacji, Dorota Idczak und Beata Swiderska war auch Jaroslaw Frankowski, der Schulleiter des Miejske Gimnazjum, angereist.

Mit Filmdokumentationen und bunten Filmcollagen erinnerten Kornelia Netterscheid und Regine Baumann vom Förderverein des Gymnasiums sowie die Schüler der 5b an die gemeinsam erlebten fröhlichen Stunden. Und die Fachschaft Mathematik konnte sich ebenso wie der Lehrerrat mit Werner Völlering, Marianne Merten, Dagmar Lange-Meische, Arne Bülow und Arndt Tönnis kaum von ihrem so beliebten Kollegen trennen.

Aber auch Helmut Nottelmann fiel der Abschied schwer: „Wenn Worte meine Sprache wären“, zitierte er Singer-Songwriter Tim Benzko, „dann könnte mein Mund ausdrücken, was mein Herz jetzt bewegt. So aber stehe ich ziemlich sprachlos vor dem, was ich eben gehört und gesehen habe.“

Und humorvoll meinte er: „Auch im Wissen, dass nirgends so geschmeichelt wird wie auf Beerdigungen und betrieblichen Abschiedsfeiern, sage ich noch einmal allen ganz, ganz herzlichen Dank für die vielen guten Worte.“

Beifall und Standing Ovations!

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