Johannes Sandberger und seine Projektorchester

Mo., 06.02.2012

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Leckerbissen für Groß und Klein

Johannes Sandberger und seine Projektorchester : Leckerbissen für Groß und Klein

Im schönen Ambiente der Alten Amtmannei entfalteten die Projektorchester ihr ganzes Können. Foto: Benedikt Falz

Nottuln - 

Der Rhythmus ging ins Blut, die Darbietung begeisterte. Zwei Projektorchester demonstrierten ihr Können. – Von Benedikt Falz


Zwei großartige Projektorchester konnte Musiklehrer und Dirigent Johannes Sandberger am Sonntag im Saal der Alten Amtmannei vorstellen. Mit dem ersten, dem Projekt­ensemble, hatte er bereits ein halbes Jahr lang alle drei bis vier Wochen auf diesem Termin hingearbeitet. Das zweite Orchester, das Projektorchester kompakt, hatte sich erst an diesem Wochenende gefunden und bestand aus einigen Schülern des Geigen- und Klavierlehrers.

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So bestanden die beiden Formationen dann zwar nicht aus einer vollständigen Besetzung eines Sinfonieorchesters, aber es nahm doch eine stattliche Zahl von Streichern, Bläsern und Pianisten teil, um ihr Können zu beweisen. Los ging es mit dem Projektensemble, das sich auf die Kaffeehausmusik der 20er-Jahre spezialisiert hatte und einige fröhliche Schlager wie „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ zum Besten gab. Außerdem spielte die vielköpfige Gruppe gleich drei Tangos.

Jedes Jahr wieder stellt Johannes Sandberger ein solches Projekt auf die Beine, immer mit anderen Musikern, immer mit anderen Songs. Nach einem halben Jahr geht es dann an die Präsentation. Genauso wie am Sonntag. „Diese kontinuierliche Arbeit macht viel Spaß“, berichtete der selbstständige Musiklehrer.

Im Moment habe er ungefähr 20 Musikschüler und viele von ihnen waren dann auch im zweiten großen Orchester zu sehen und vor allem zu hören. Von Freitag bis Sonntag hatten die Musiker aus allen Altersklassen zusammen geprobt und ein eindrucksvolles Repertoire aufgebaut. Neben Stücken aus der Klassik begeisterten vor allem die Filmmusikadaptionen, zum Beispiel Melodien aus „Star Wars“, „Titanic“ und „Harry Potter“. Dazu kamen Popsongs von ABBA und Stevie Wonder.

Der große Applaus und die lautstark geforderten Zugaben bestätigten noch einmal, dass beide Orchester eine wunderbare und höchst beeindruckende Leistung dargebracht hatten.


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