Fr., 07.03.2014

Schülerhaushalt am Gymnasium Werbung machen für gute Ideen

Seit Freitag hängen die 14 für die Wahl am kommenden Mittwoch qualifizierten Vorschläge aus, und die Schülerinnen und Schüler können sich informieren. Bis zum Wahltermin haben die Vorschlaggeber jetzt die Möglichkeit, für ihre Ideen zu werben, damit sie bei der Wahl unter den ersten Fünf landen und umgesetzt werden.

Seit Freitag hängen die 14 für die Wahl am kommenden Mittwoch qualifizierten Vorschläge aus, und die Schülerinnen und Schüler können sich informieren. Bis zum Wahltermin haben die Vorschlaggeber jetzt die Möglichkeit, für ihre Ideen zu werben, damit sie bei der Wahl unter den ersten Fünf landen und umgesetzt werden. Foto: Frank Vogel

Nottuln - 

Beigeordneter Klaus Fallberg konnte nach einer intensiven Sitzung der Lenkungsgruppe in Sachen Schülerhaushalt am Gymnasium mitteilen, dass ein weiterer großer Schritt getan ist. Die Lenkungsgruppe filterte aus den vielen Vorschlägen der Gymnasiasten 14 heraus, die nun zur Wahl stehen.

Von Frank Vogel

„Wir sind auf der Zielgeraden.“ Beigeordneter Klaus Fallberg konnte nach einer intensiven Sitzung der Lenkungsgruppe, die am Donnerstagabend stattfand, in Sachen Schülerhaushalt am Gymnasium mitteilen, dass ein weiterer großer Schritt getan ist. Die Lenkungsgruppe, in der neben Fallberg und der Schulleitung auch vier Schüler sitzen, filterte aus den vielen Vorschlägen der Gymnasiasten 14 heraus, die nun zur Wahl stehen.

Auf verschiedenen Wegen – unter anderem online und auf Stellwänden in den verschiedenen Pavillons – werden die Vorschläge seit Freitag den Schülerinnen und Schülern präsentiert. „Jetzt können die Vorschlaggeber für ihre Ideen werben und weitere Unterstützer finden“, erklärte Klaus Fallberg.

Am kommenden Mittwoch (12. März) ist es dann soweit: Die Schülerinnen und Schüler dürfen ihre Stimme für die Vorschläge abgeben. Gewählt werden soll klassenweise, um die Wahlbeteiligung möglichst hoch werden zu lassen. Ob das Ergebnis der Wahl bereits am selben Tag verkündet werden kann, ist noch nicht sicher. „Wir müssen sehen, dass wir das organisatorisch auf die Reihe bekommen“, erklärt stellvertretender Schulleiter Ralf Cyrus , der die Wahl in die Unterrichtspläne einbauen muss.

Am Ende werden die fünf meistgewählten Vorschläge genauer angesehen und in der Steuerungsgruppe überlegt, wie man die Umsetzung anfassen kann. Was im Rahmen der zur Verfügung stehenden 3000 Euro gemacht werden kann, hängt davon ab, wie kostenintensiv die fünf ausgewählten Vorschläge sind. „Und wenn es mehr kostet, müssen wir sehen, wie wir das lösen können. Die Schüler sind da sehr findig“, freut sich Klaus Fallberg über das Engagement der Jugendlichen.

Und über noch etwas freut sich Fallberg. Einige Vorschläge sind von der Lenkungsgruppe aussortiert worden, weil sie nicht in den Rahmen des Schülerhaushaltes passen. Das sind zum Beispiel bauliche Sanierungsmaßnahmen oder Unterrichtsmaterialien. „Dafür ist die Gemeinde als Schulträger verantwortlich“, erklärt Fallberg und lobt die Gymnasiasten. „Das waren wirklich gute Vorschläge. Und auf diese Weise haben wir erfahren, was die Jugendlichen interessiert und wo sie der Schuh drückt.“ Man werde mit den Schülern, die die Vorschläge gemacht haben, sprechen, um Genaueres zu erfahren und die Themen von Seiten der Gemeinde und der Schule angehen.

Klaus Fallberg und Ralf Cyrus sind von dem Projekt begeistert. Und der Beigeordnete bringt es für sich auf den Punkt: „Das macht einfach nur Spaß.“

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Dieses Projekt macht einfach nur Spaß.

Beigeordneter Klaus Fallberg

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