MGV Nottuln: Stiftungsfest
Dirigent als Solist und Zauberer

Nottuln -

Mit einigen Überraschungen hat der MGV Nottuln seine Gäste beim Stiftungsfest begeistert. Da gab es nicht nur den singenden Chorleiter, sondern auch ein lustiges Theaterstück.

Dienstag, 13.01.2015, 08:01 Uhr

Unter der Leitung von Peter Heinrich trugen die Sänger des MGV Nottuln zum Auftakt ihres Stiftungsfestes einige Stücke vor. Später bewiesen sie auch noch ihr schauspielerisches Talent.
Unter der Leitung von Peter Heinrich trugen die Sänger des MGV Nottuln zum Auftakt ihres Stiftungsfestes einige Stücke vor. Später bewiesen sie auch noch ihr schauspielerisches Talent. Foto: Helmut Brandes

Am Samstagabend feierte der Männergesangverein (MGV) Nottuln im Gasthaus Denter sein Stiftungsfest , das traditionell den Auftakt zum neuen Sängerjahr bildet. Auch für 2015 hat der Verein sich das Ziel gesetzt, möglichst viele Menschen mit Chorgesang zu erfreuen. Der erste Termin steht schon vor der Tür: Wie jedes Jahr wird der MGV die Pestmesse am Sonntag (18. Januar) in der Pfarrkirche St. Martinus mitgestalten.

MGV-Geschäftsführer Peter Perner begrüßte die Gäste und entschuldigte den erkrankten Vorsitzenden Michael Küper. Der Sangesbruder Franz-Josef Hund teilte mit, dass der Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling der Einladung zum Stiftungsfest nicht folgen könne, aber seine Grüße ausrichten lasse. Perner begrüßte besonders die Antoni-Bruderschaft mit dem Königspaar Heinz-Werner und Astrid Sendes. Auch dem ehemaligen Chorleiter Karl-Heinz Gerdemann galt ein besonderer Gruß.

Zunächst galt es, eine Ehrung vorzunehmen, Frank Schnerrer (2. Bass) erhielt eine Urkunde mit Ehrennadel für 25-jährige aktive Tätigkeit im Chorverband NRW.

Wie in der Einladung versprochen, hatten die Organisatoren ein unterhaltsames Programm vorbereitet. Zum Auftakt trugen die Sänger unter der Leitung von Peter Heinrich einige Lieder vor und stimmten damit auf einen geselligen Abend ein. Heinrich feierte sein erstes Stiftungsfest als Chorleiter und ließ es sich nicht nehmen, zum Einstand und zur Überraschung der Gäste das Lied „Sing und spiel“ singend und Klavier spielend vorzutragen. Anschließend verblüffte er als „Don Bizarro“ mit seiner Zaubershow die Gäste, die sich köstlich amüsierten.

„Sänger können auch Theater“, das hatten sie schon beim letzten Stiftungsfest bewiesen. Die ersten und zweiten Tenöre führten das lustige Theaterstück „Wenn ich nicht auf der Bühne wäre“ auf. Die Akteure wurden mit viel Applaus belohnt, und das Stimmungsbarometer stieg.

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Tombola mit hochwertigen Preisen, unter anderem mit einer Reise nach London.

Nach dem offiziellen Teil übernahm DJ Michael Brandt die Regie. Bis in die frühen Morgenstunden wurde ausgelassen gefeiert. Wie meinte ein Gast zutreffend: „Der Wetterbericht für Sonntag hat stürmisches Regenwetter vorausgesagt, ideal für Leute, die am Samstag lange gefeiert haben, da kann man sich dann ohne schlechtes Gewissen auf dem Sofa erholen, sich an ein schönes Fest erinnern und sich schon auf das nächste Stiftungsfest freuen.“

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